Steuerfragen vor dem Verkauf: welche betrifft Sie?
Zwischen Kaufpreis und Kontostand verschwindet üblicherweise ein Viertel bis knapp die Hälfte. Wie viel es bei Ihnen ist, entscheidet sich nicht beim Notartermin. Es entscheidet sich in den zwei bis drei Jahren davor.
Manche dieser Fragen können Sie noch gestalten, andere nur noch zur Kenntnis nehmen. Die elf Artikel hier sortieren sich nach genau dieser Trennlinie.
Wie dieses Thema in den gesamten Verkauf passt, zeigt die Übersicht Unternehmen verkaufen.
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Was Sie vorher gestalten können
Die Struktur, in der Sie heute halten, und die Struktur, in der Sie später verkaufen. Ob Anteile oder einzelne Wirtschaftsgüter den Besitzer wechseln. Was mit betrieblich genutzten Immobilien geschieht, die Ihnen privat gehören. Diese Entscheidungen brauchen Vorlauf. Wer sie sechs Wochen vor der Unterschrift stellt, hat sie zu spät gestellt.
- Steuern beim Unternehmensverkauf: Was Inhaber wissen müssenTeileinkünfteverfahren, Holding, Share vs. Asset Deal und Freibetrag ab 55. Die wichtigsten Hebel für Inhaber.
- Holding vor dem Unternehmensverkauf: Steuer legal senkenWie § 8b KStG den Verkaufsgewinn zu 95% steuerfrei stellt, welche Sperrfristen gelten und für wen sich die Struktur lohnt.
- Share Deal vs. Asset Deal: die steuerlichen Unterschiede für VerkäuferShare Deal oder Asset Deal: steuerliche Unterschiede für Verkäufer, Grunderwerbsteuer, Mitarbeiter nach § 613a BGB und wann welche Variante die bessere Wahl ist.
- Liquidität vor Unternehmensverkauf ausschütten oder mitverkaufenOb Sie Liquidität vor dem Unternehmensverkauf ausschütten oder im Unternehmen belassen sollten, ist eine der ersten Fragen im Beratungsgespräch.
Was an Ihrer Person hängt
Ab einem bestimmten Alter und einmal im Leben greifen Erleichterungen, die im sechsstelligen Bereich den Unterschied machen können. Ob Sie sie nutzen dürfen, entscheidet sich an Bedingungen, die wenig mit dem Unternehmen und viel mit Ihrer Biografie zu tun haben.
- Freibetrag und halber Steuersatz beim Unternehmensverkauf ab 55Unternehmensverkauf und Steuer ab 55: Freibetrag von 45.000 Euro nach § 16 Abs. 4 und ermäßigter Steuersatz nach § 34 EStG, mit Beispiel und Grenzen.
- Unternehmen verkaufen im Ausland: die WegzugsbesteuerungUnternehmen verkaufen aus dem Ausland: was die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG bedeutet, wann sie greift und worauf Sie achten müssen.
Was Ihnen im Weg stehen kann
Manche Positionen sind weniger ein Steuerthema als ein Abbruchgrund: Zusagen an Sie selbst, die ein Käufer nicht übernehmen möchte. Verflechtungen zwischen Privat- und Betriebsvermögen, die sich beim Verkauf auflösen und dabei eine Belastung auslösen, mit der niemand gerechnet hat.
- Pensionszusage beim Unternehmensverkauf: der unterschätzte Deal-BreakerGGF-Pensionszusage beim Unternehmensverkauf: warum sie zum Deal-Breaker wird, wie sie den Kaufpreis senkt und welche Lösungen es gibt.
- Betriebsaufspaltung beim Unternehmensverkauf: die versteckte SteuerfalleWie die Beendigung stille Reserven der Betriebsimmobilie aufdeckt, auch nach über zehn Jahren.
- Mitarbeiterbeteiligung beim Exit: ESOP und VSOP versteuernMitarbeiterbeteiligung beim Exit richtig versteuern: ESOP gegen VSOP, §19a EStG, Dry Income und Rechenbeispiel zum Netto der Auszahlung 2026.
Was am Ende übrig bleibt
Der Weg vom Kaufpreis zum Nettoerlös, mit Schulden, Transaktionskosten, einbehaltenen Beträgen und der Steuer.
- Was bleibt netto vom Unternehmensverkauf? Die Equity Bridge erklärtDie Equity Bridge erklärt den Weg vom Unternehmenswert über Schulden, Cash und Steuer zum Netto-Erlös.
- Steuerklausel im Unternehmenskaufvertrag bei BetriebsprüfungDie Steuerklausel im Unternehmenskaufvertrag entscheidet, wer eine Steuernachzahlung aus der Zeit vor dem Verkauf trägt.
Ihre eigene Zahl, bevor das erste Gespräch beginnt
Welche dieser Fragen bei Ihnen am meisten Geld bewegt, sehen Sie erst an Ihrer eigenen Zahl. Kaufpreis, Schulden, Kasse und Struktur eingeben, und Sie sehen, was am Ende bleibt. Ihre Angaben verlassen den Browser nicht.