Weg 1
Vollverkauf
- Was passiert
- Gesamter Anteilsbestand wird verkauft
- Geeignet für
- klarer Ausstieg ohne familiäre Lösung, Vermögensumschichtung
- Inhaber danach
- zieht sich nach Übergangsphase vollständig zurück

Ein Überblick über die drei Wege und worauf es wirklich ankommt.
Ein Unternehmen verkaufen Inhaber im Mittelstand über einen von drei Wegen: Vollverkauf, Nachfolge (familiär, MBO oder MBI) oder Teilverkauf mit Mehrheitsbeteiligung. Der Prozess dauert typischerweise 6 bis 12 Monate.
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Ein Unternehmen zu verkaufen ist für die meisten Inhaber die größte unternehmerische Entscheidung ihres Lebens. Sie treffen sie typischerweise nur einmal und können keine Lernkurve nutzen. Trotzdem beginnen viele Inhaber den Prozess ohne klares Bild davon, welche Wege ihnen offen stehen, welche Käufer in Frage kommen und worauf es im Verkauf wirklich ankommt.
Diese Seite gibt einen orientierenden Überblick. Sie erklärt die drei grundsätzlichen Wege (kompletter Verkauf, Nachfolge, Teilexit), wie der Prozess abläuft und welche Käufergruppen den deutschen Mittelstand suchen. Für jede der hier beschriebenen Lösungen gibt es eine vertiefende Seite, die wir am Ende dieser Übersicht verlinken.
Stand: Oktober 2026 · Geprüft von Lud Schroedl, Gründer FISART
Viele deutsche Unternehmen stehen in den nächsten Jahren vor Übergabe oder Verkauf. Der Käufermarkt ist aktiv: Private-Equity-Investoren haben Rekord-Cashbestände, Strategen konsolidieren Branchen. Gleichzeitig wählen Käufer selektiv. Klare Werttreiber, geringe Inhaberabhängigkeit und nachhaltige Cashflows erzielen die besseren Preise.
Wer in den nächsten 24 bis 60 Monaten verkaufen möchte, kann sein Unternehmen noch gezielt vorbereiten. Die Entscheidung sollte auf einer fundierten Bewertung und klaren Optionen-Analyse beruhen, nicht auf dem Bauchgefühl.
Wer wartet, bis ein Käufer von selbst anfragt, verschenkt häufig einen erheblichen Teil des möglichen Verkaufspreises.
Die meisten Inhaber denken zuerst an den klassischen Vollverkauf. In der Praxis sind drei Wege relevant, die je nach Situation, Familienlage und Zielsetzung sehr unterschiedlich passen.
Die drei Wege im Vergleich
Weg 1
Weg 2
Weg 3
Vor jedem Verkauf stehen Fragen, die der Inhaber selbst beantworten muss. Sie betreffen Timing, Steuern, Mitarbeiter, Kunden und die persönliche Lebensplanung nach dem Verkauf. Welche Steuer-Hebel den Verkaufserlös am stärksten beeinflussen, behandelt unser Ratgeber zu den Steuern beim Unternehmensverkauf.
Wer diese Fragen vor dem ersten Käufergespräch klärt, verhandelt aus einer Position der Klarheit. Wer sie offen lässt, verliert Verhandlungsspielraum und manövriert sich oft in schlechte Strukturen.
Die folgende Checkliste fasst die zentralen Themen zusammen. Wir bearbeiten sie typischerweise in der ersten Phase eines Mandats.
Die Käuferlandschaft ist breit. Welche Gruppe wirklich zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Größe, Branche, Zielsetzung und Ihrer eigenen Vorstellung von Übergabe und Kontinuität ab.
Etablierte Mittelständler oder Konzerne aus derselben oder einer angrenzenden Branche. Motivation: Marktanteile, geografische Expansion, Technologie- oder Know-how-Erwerb. Zahlen oft die höchsten Multiples wegen realisierbarer Synergie-Potenziale.
Finanzinvestoren mit Buy-and-Build-Strategie. Suchen oft Plattform-Investments mit 10 bis 50 Mio. Euro EBITDA oder kleinere Add-Ons für bestehende Beteiligungen. Bringen Kapital für Wachstum mit und behalten den Inhaber oft als CEO oder Beirat.
Vermögensverwaltungen vermögender Familien mit langfristigem Investmenthorizont. Suchen stabile, etablierte Unternehmen mit verlässlichem Cashflow. Oft geduldigeres Kapital als PE, mit weniger Druck auf kurzfristige Exits.
Erfahrene Manager, die mit Investorenrückendeckung selbst übernehmen wollen. Geeignet für kleinere Unternehmen mit klar übergabefähigem Geschäft. Search Funds erleben in DACH seit 2020 ein starkes Wachstum.
Mehr dazu: Käufergruppen im Mittelstand
Die Bewertung im Mittelstand erfolgt fast immer über Multiples. Das bereinigte EBITDA wird mit einem branchenüblichen Faktor multipliziert. DCF-Verfahren spielen eine Cross-Check-Rolle. Eine vertiefende Einordnung finden Sie auf unserer Pillar-Page zur Unternehmensbewertung.
Multiples variieren stark (indikativ): kleine Dienstleister 3 bis 5x EBITDA, profitable Industriebetriebe 5 bis 8x, spezialisierte Tech- und SaaS-Anbieter 10x und mehr.
Eine professionelle Bewertung ist immer eine Spanne, nie eine einzelne Zahl. Wir liefern Best Case, Base Case und Worst Case mit klaren Annahmen.
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Unser Bewertungsrechner liefert die Wertspanne für Ihre Branche sofort am Bildschirm, den vom Senior-Team geprüften Report in 48 Stunden.
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Vier klar strukturierte Phasen vom Mandat bis zum Closing. Eine detaillierte Beschreibung jeder Phase finden Sie auf unserer Seite zum Verkaufsprozess.
Phase 01
Vorbereitung & Bewertung
2 bis 4 Monate
Phase 02
Käuferansprache
4 bis 8 Wochen
Phase 03
Verhandlung & Due Diligence
7 bis 14 Wochen
Phase 04
Closing
4 bis 8 Wochen
Verkaufsprozess
Phase 1
2 bis 4 Monate
EBITDA-Bereinigung, Werttreiber-Analyse, Aufbau Datenraum
Phase 2
4 bis 8 Wochen
Long-List, Teaser, NDA, Information Memorandum
Phase 3
7 bis 14 Wochen
LOIs, DD-Begleitung, SPA-Verhandlung
Phase 4
4 bis 8 Wochen
Notarielle Beurkundung, Working-Capital-Pegs, Übergabe
Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Unternehmen, und wir zeigen Ihnen, wer es kaufen würde, wie es bewertet würde und wie ein echter Verkaufsprozess aussehen kann.

Lud Schroedl
Gründer FISART
Je nach Rechtsform, Größe und Zielsetzung Ihres Unternehmens passt eine andere Verkaufsart. Die folgenden vertiefenden Seiten gehen jeweils auf einen spezifischen Aspekt ein. Wählen Sie den Pfad, der zu Ihrer Situation passt.
Spezifika für Kapitalgesellschaften: Share Deal, §17 EStG, Holding-Strukturen.
Rechtsformen im Überblick, SDE versus EBITDA, Verkauf kleinerer Strukturen.
Familiäre Übergabe, MBO, MBI und externer Verkauf im Vergleich.
Methoden, Faustformel, EBITDA-Bereinigung und Werttreiber im Detail.
Detail der vier Phasen, Zeitachse und Aufgaben pro Phase.
Was ein M&A-Berater leistet, Honorarmodelle und Auswahlkriterien.
Vorbereitung
Bevor wir verkaufen, machen wir Ihr Unternehmen verkaufsfertig. In drei strukturierten Monaten arbeiten wir an den Werttreibern, die den Preis bestimmen, und gehen dann direkt in den wettbewerbsorientierten Verkauf. Vorbereitung und Verkauf aus einer Hand.
Drei Monate, klarer Maßnahmenplan, messbarer Bewertungs-Uplift.
Unseren Prozess kennenlernen
Gründer und CEO, FISART
Hat selbst zwei Unternehmen aufgebaut und verkauft und berät Inhaber auf Basis dieser eigenen Exit-Erfahrung durch Bewertung, Käuferansprache und Verhandlung.
Direkte Antworten zu Dauer, Kosten, Zeitpunkt, Käufersuche, Steuern und Diskretion beim Unternehmensverkauf.
Eine vertrauliche Erstanalyse Ihrer Situation, der für Sie passenden Verkaufsart und der relevanten Käufer kostet Sie nichts und gibt Klarheit über Ihre Optionen.
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