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    Verkaufsteaser-Vorlage für den Unternehmensverkauf

    Der Teaser ist das erste, was ein Kaufinteressent von Ihrem Unternehmen sieht. Er soll Interesse wecken, ohne Ihr Unternehmen identifizierbar zu machen. Diese ausfüllbare Vorlage führt Sie durch alle Bausteine eines professionellen, anonymen Teasers und ist von FISARTs Senior-Beratern kommentiert.

    • Ausfüllbares, anonymes Teaser-Template
    • Weckt Interesse ohne Identifikation
    • Arbeitet mit Bandbreiten statt Klarzahlen
    • Von FISART kommentiert
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    Was in einen Teaser gehört

    Ein guter Teaser bleibt anonym und arbeitet mit Bandbreiten statt exakten Zahlen. Er enthält einen Projektüberblick unter Codenamen, drei bis fünf Investment-Highlights, Eckdaten als Spannen, Wachstumshebel, den Transaktionsanlass und einen Kontaktweg, der ausschließlich über den Berater führt. Mehr braucht es nicht, denn der Teaser verkauft kein Unternehmen, er öffnet ein Gespräch.

    Warum Anonymität entscheidend ist

    Wird zu früh bekannt, dass Sie verkaufen, verunsichert das Mitarbeiter, Kunden und Wettbewerber. Der Teaser muss deshalb genug zeigen, um Interesse zu wecken, und genug verbergen, um Sie zu schützen. Details folgen erst nach einer unterschriebenen Geheimhaltungsvereinbarung. Gerade gegenüber direkten Wettbewerbern ist jede Information, die Sie zu früh preisgeben, im Zweifel verloren.

    Teaser, NDA und Snapshot: die richtige Reihenfolge

    Der Teaser steht am Anfang der Ansprache. Auf Basis des anonymen Teasers melden sich Interessenten, unterschreiben eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) und erhalten erst danach den Company-Snapshot mit konkreten Angaben. Diese Staffelung ist kein Formalismus. Sie ist Ihr Schutzmechanismus. Wer die Reihenfolge umdreht und früh Klarnamen oder exakte Zahlen zeigt, verliert die Kontrolle über die eigenen Informationen.

    An wie viele Käufer geht der Teaser?

    In einem strukturierten Prozess geht der Teaser nicht an einen einzelnen Interessenten. Er geht an eine sorgfältig zusammengestellte Liste passender Käufer, von Strategen über Private Equity bis zu Family Offices. Je breiter und gezielter diese Ansprache, desto eher entsteht echter Wettbewerb, und Wettbewerb ist der stärkste Hebel für einen guten Preis. Der anonyme Teaser ist die Voraussetzung dafür, weil Sie damit viele Interessenten gleichzeitig ansprechen können, ohne Ihre Identität preiszugeben.

    Häufige Fehler im Teaser

    Der häufigste Fehler ist zu viel Konkretheit: exakte Umsätze, Kundennamen oder Details, die in einer Nische sofort auf das Unternehmen schließen lassen. Der zweite Fehler ist das Gegenteil, ein nichtssagender Teaser ohne erkennbare Stärken, der kein Interesse weckt. Der dritte Fehler ist, Schwächen in die Highlights zu schreiben, etwa die Abhängigkeit von einem Großkunden oder von einer Person. Solche Punkte gehören nicht in den Teaser, sie werden später im Gespräch eingeordnet.

    So nutzen Sie die Vorlage

    Füllen Sie die Platzhalter aus und halten Sie alle Angaben bewusst grob. In kleinen Nischen reichen schon Branche und Region, um Sie zu identifizieren, runden Sie dann Angaben weiter ab, etwa auf eine Region statt einer Stadt oder auf eine Dekade statt eines Jahres. Geben Sie den Teaser nur über den Berater heraus und nie direkt aus dem Unternehmen. Sein einziges Ziel ist eine unterschriebene NDA, die den Weg zu den Details öffnet.

    Häufig gestellte Fragen

    Was ist ein Teaser beim Unternehmensverkauf?

    Ein Teaser ist eine anonyme Kurzvorstellung des Unternehmens, die Kaufinteresse weckt, ohne das Unternehmen identifizierbar zu machen. Er ist das erste Dokument in der Käuferansprache.

    Wie anonym muss ein Teaser sein?

    So anonym, dass weder Kunden noch Wettbewerber erkennen, um welches Unternehmen es geht. In kleinen Nischen genügen schon Branche und Region, um Sie zu identifizieren, dann runden Sie die Angaben weiter ab.

    Welche Zahlen kommen in den Teaser?

    Nur Bandbreiten für Umsatz, EBITDA und Mitarbeiter. Exakte Zahlen sind erst nach unterschriebener Geheimhaltungsvereinbarung sinnvoll.

    Wer verschickt den Teaser?

    Idealerweise Ihr Berater, der die Anonymität wahrt und die Interessenten qualifiziert, bevor Details fließen.

    Was folgt nach dem Teaser?

    Interessenten unterzeichnen eine NDA und erhalten danach den Company-Snapshot und weitere Informationen. So bleibt die Offenlegung gestaffelt und unter Ihrer Kontrolle.

    Wie viel ist Ihr Unternehmen wert?

    Starten Sie mit einer indikativen Bewertung oder sprechen Sie vertraulich mit einem Senior-Berater.

    Hinweis: Diese Vorlage dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.