Term-Sheet-Muster für den Unternehmensverkauf
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Das Term Sheet hält die wirtschaftlichen Eckpunkte einer Transaktion fest, bevor der eigentliche Kaufvertrag ausgearbeitet wird. Es schafft Klarheit über Kaufpreis, Struktur und die wichtigsten Konditionen und bildet die Grundlage für die weitere Verhandlung.
- Kommentiertes Eckpunktepapier
- Kaufpreismechanik, Earn-out, Escrow erklärt
- Mit Platzhaltern zum Ausfüllen
- Anwaltlich freigegebenes Muster
Inhalt
Dieses Muster führt Sie durch die zentralen Punkte eines Term Sheets und ist von FISARTs Senior-Beratern kommentiert. Die Hinweise zeigen, wo der Wert entsteht und an welchen Stellen Verkäufer am häufigsten verlieren.
Was in einem Term Sheet steht
Ein vollständiges Term Sheet regelt den Transaktionsgegenstand und die Struktur (Share Deal oder Asset Deal), den Kaufpreis und die Kaufpreismechanik, Zahlung, Escrow und Earn-out, aufschiebende Bedingungen, Exklusivität, Vertraulichkeit, Garantien und Haftung, Übergangsphase und Wettbewerbsverbot, Zeitplan und Kosten sowie die Frage der Verbindlichkeit.
Warum die Eckpunkte über den Erlös entscheiden
Im Term Sheet werden die Weichen gestellt, die später schwer zu ändern sind. Besonders die Kaufpreismechanik ist entscheidend: Der Unternehmenswert ist nicht Ihr Erlös, weil Nettofinanzschulden und die Working-Capital-Anpassung in Abzug kommen. Auch Earn-out, Escrow und Exklusivität bestimmen, wann und wie sicher Sie Ihr Geld erhalten. Wer diese Punkte früh und bewusst verhandelt, schützt seinen tatsächlichen Netto-Erlös.
Bindend oder unverbindlich?
Ein Term Sheet ist in der Regel überwiegend unverbindlich und drückt eine Absicht aus. Verbindlich sind typischerweise nur die Regelungen zu Exklusivität, Vertraulichkeit und Kosten. Diese Aufteilung sollte ausdrücklich im Dokument stehen, sonst streiten die Parteien später darüber, was bereits vereinbart war.
So nutzen Sie das Muster
Ersetzen Sie die Platzhalter in eckigen Klammern und arbeiten Sie die markierten Punkte für Ihre Situation aus. Achten Sie besonders auf Kaufpreismechanik, Exklusivität und die Verbindlichkeitsklausel. Lassen Sie die finale Fassung vor Verwendung anwaltlich prüfen, da ein Term Sheet erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Wirkung hat.
Häufige Fehler im Term Sheet
Der größte Fehler ist, nur auf die Kaufpreis-Zahl zu schauen und die Mechanik dahinter zu übersehen. Net Debt, Working-Capital-Anpassung, Escrow und Earn-out entscheiden, was am Ende bei Ihnen ankommt. Der zweite Fehler ist eine zu lange oder zu weit gefasste Exklusivität, die Ihnen den Wettbewerbshebel nimmt. Der dritte ist eine unklare Verbindlichkeitsregelung, die später zu Streit darüber führt, was bereits vereinbart war. Und beim Earn-out fehlt häufig die genaue Definition der Zielgröße und der Steuerungsrechte, was die spätere Auszahlung unsicher macht.
Häufig gestellte Fragen
Weiterführende Artikel
Hinweis: Diese Vorlage dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
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