EXCEL-TOOL

    Exit-Readiness-Check

    Bevor Sie über einen Verkauf nachdenken, sollten Sie wissen, wo Sie stehen. Dieser Check ist ein interaktives Excel-Tool: Sie schätzen Ihr Unternehmen entlang der entscheidenden Werttreiber ein und erhalten sofort einen Verkaufsbereitschafts-Score und Ihre größten Lücken, priorisiert nach Handlungsbedarf.

    • Automatischer Score aus fünf Werttreiber-Bereichen
    • Priorisierte Lücken als klare Hausaufgaben
    • In wenigen Minuten ausgefüllt
    • Kein Rechnen, kein Installieren
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    Anders als eine reine Checkliste liefert der Check ein Ergebnis. Sie sehen auf einen Blick, ob Ihr Unternehmen verkaufsbereit ist, in Vorbereitung steckt oder noch am Anfang steht. Genau diese Standortbestimmung fehlt den meisten Inhabern, wenn sie zum ersten Mal über einen Exit nachdenken.

    Wie der Check funktioniert

    Der Check umfasst Aussagen aus fünf Bereichen: Finanzen, Unabhängigkeit vom Inhaber, Kunden und Markt, Verträge und Recht sowie Dokumentation. Sie bewerten jede Aussage mit Ja, Teilweise oder Nein. Das Tool berechnet daraus automatisch einen Prozent-Score und eine Einstufung und markiert jeden offenen Punkt als Priorität. Sie müssen nichts rechnen und nichts installieren, nur das Excel öffnen und ehrlich ausfüllen.

    Die fünf Bereiche im Detail

    Finanzen. Saubere, idealerweise testierte Jahresabschlüsse, ein belegbar bereinigtes EBITDA und eine belastbare Planung. Hier liegt die Grundlage jeder Bewertung. Schwächen in den Zahlen schlagen direkt auf den Preis durch.

    Unabhängigkeit vom Inhaber. Läuft das Geschäft auch ohne Ihre täglichen Eingriffe? Käufer zahlen für ein Unternehmen, nicht für einen Vollzeit-Job. Eine zweite Führungsebene und verteilte Kundenkontakte sind hier der wichtigste Hebel.

    Kunden und Markt. Wie verteilt sich der Umsatz, wie planbar sind die Erlöse, und gibt es eine glaubwürdige Wachstumsstory? Ein Klumpenrisiko bei einem Großkunden ist eines der ersten Dinge, die ein Käufer sucht.

    Verträge und Recht. Vollständige gesellschaftsrechtliche Unterlagen, schriftlich fixierte Schlüsselverträge und keine offenen Rechtsstreitigkeiten. Lücken hier bremsen später die Prüfung aus.

    Dokumentation. Ein vorbereiteter oder leicht aufsetzbarer Datenraum und klar zugeordnete Marken, Domains und IP. Wer hier vorarbeitet, hält im Prozess das Tempo hoch.

    Warum Verkaufsbereitschaft den Preis bestimmt

    Ein vorbereitetes Unternehmen wirkt professionell, hält das Tempo im Prozess und gibt dem Käufer weniger Anlässe für Preisabschläge. Die Vorbereitung ist einer der wenigen Hebel, die vollständig in Ihrer Hand liegen, anders als das Marktumfeld oder die Verhandlungstaktik der Gegenseite. Der Check zeigt Ihnen, wo dieser Hebel bei Ihnen am stärksten wirkt, damit Sie Ihre Zeit auf die Punkte mit dem größten Effekt konzentrieren.

    So nutzen Sie den Check

    Öffnen Sie das Excel, gehen Sie die Aussagen ehrlich durch und lesen Sie Score und Prioritäten ab. Arbeiten Sie die als Priorität markierten Punkte zuerst ab, denn dort liegt der größte Werthebel. Wiederholen Sie den Check nach einigen Monaten, um Ihren Fortschritt zu sehen. Für die Tiefe in den einzelnen Bereichen nutzen Sie die Due-Diligence-Checkliste, für eine erste Wertspanne das Bewertungssheet und für den Gesamtablauf die M&A-Prozess-Roadmap.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie lange dauert der Check?

    Wenige Minuten. Sie bewerten rund ein Dutzend Aussagen, das Ergebnis erscheint automatisch.

    Ab welchem Score bin ich verkaufsbereit?

    Der Check stuft Sie in drei Bänder ein. Ein hoher Score signalisiert Verkaufsbereitschaft, ein mittlerer zeigt, dass die Grundlagen stehen und einzelne Lücken zu schließen sind. Ein niedriger Score bedeutet nicht, dass ein Verkauf unmöglich ist. Er zeigt, dass sich Vorbereitung besonders lohnt.

    Was sagt der Score genau aus?

    Er ist eine Orientierung, wie weit Ihr Unternehmen heute verkaufsbereit ist, und zeigt die Bereiche mit dem größten Handlungsbedarf. Eine belastbare Unternehmensbewertung ersetzt er nicht.

    Was mache ich mit den Prioritäten?

    Die als Priorität markierten Punkte sind Ihre Hausaufgaben vor dem Prozess. Je mehr davon Sie vor dem Verkauf klären, desto stärker stehen Sie in der Verhandlung.

    Wie oft sollte ich den Check wiederholen?

    Sinnvoll ist eine Wiederholung alle sechs bis zwölf Monate, solange Sie an der Verkaufsbereitschaft arbeiten. So sehen Sie, ob Ihre Maßnahmen wirken.

    Wie viel ist Ihr Unternehmen wert?

    Starten Sie mit einer indikativen Bewertung oder sprechen Sie vertraulich mit einem Senior-Berater.

    Hinweis: Diese Vorlage dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.