WORD-VORLAGE

    Due-Diligence-Checkliste für den Unternehmensverkauf

    Wenn ein Käufer Ihr Unternehmen ernsthaft prüft, beginnt die Due Diligence. In dieser Phase fordert die Gegenseite systematisch Unterlagen an und durchleuchtet Finanzen, Verträge, Recht, Steuern und den operativen Betrieb. Wer hier vorbereitet ist, wirkt professionell, hält das Tempo des Prozesses hoch und gibt dem Käufer weniger Anlässe, den Preis nachzuverhandeln.

    • Alle Käufer-Dokumente nach acht Bereichen
    • Aus Verkäufersicht kommentiert
    • Zeigt, wo Verkäufer Preis verlieren
    • Editierbares Word-Dokument
    WORD-VORLAGE

    Kostenlos herunterladen

    Eine E-Mail-Adresse, direkt als Anhang in Ihrem Postfach.

    Kostenlos. Vertraulich. Sie können sich jederzeit abmelden.

    Diese Checkliste zeigt Ihnen aus Verkäufersicht, welche Dokumente in einer typischen Due Diligence verlangt werden, geordnet nach den Bereichen, die ein Käufer prüft. Die herunterladbare Vorlage ist von unseren Senior-Beratern kommentiert: an den kritischen Stellen finden Sie Hinweise, worauf es ankommt und wo Verkäufer erfahrungsgemäß Zeit oder Wert verlieren.

    Was ist Due Diligence beim Unternehmensverkauf?

    Due Diligence ist die sorgfältige Prüfung Ihres Unternehmens durch einen Kaufinteressenten, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird. Der Käufer will verstehen, was er kauft, welche Risiken bestehen und ob die Zahlen halten, die im Verkaufsprozess kommuniziert wurden. Die Prüfung läuft meist über einen digitalen Datenraum, in dem Sie die angeforderten Dokumente strukturiert bereitstellen.

    Für Sie als Verkäufer ist die Due Diligence kein passives Abwarten. Eine saubere, vollständige Vorbereitung ist einer der stärksten Hebel, um den vereinbarten Preis zu halten. Lücken, Widersprüche oder verspätet nachgereichte Unterlagen erzeugen Misstrauen und führen regelmäßig zu Preisabschlägen oder Zusicherungen, die später teuer werden.

    Die acht Prüfbereiche im Überblick

    Eine vollständige Due Diligence deckt typischerweise diese Bereiche ab. Die Vorlage führt jeden Bereich als detaillierte Dokumentenliste mit Kommentaren aus.

    1. Finanzen: Jahresabschlüsse der letzten drei bis fünf Jahre, aktuelle BWA, Summen- und Saldenlisten, Liquiditätsplanung, Forderungs- und Verbindlichkeitsübersichten.
    2. Steuern: Steuerbescheide, Betriebsprüfungsberichte, offene steuerliche Sachverhalte, Verrechnungspreisdokumentation falls relevant.
    3. Recht und Gesellschaft: Gesellschaftsvertrag, Handelsregisterauszug, Gesellschafterbeschlüsse, Beteiligungen, laufende oder drohende Rechtsstreitigkeiten.
    4. Verträge: Kunden- und Lieferantenverträge, Rahmenverträge, Miet- und Leasingverträge, Change-of-Control-Klauseln.
    5. Personal: Arbeitsverträge, Vergütungsstrukturen, Pensionszusagen, Schlüsselpersonen, Betriebsvereinbarungen.
    6. Operatives Geschäft: Kundenstruktur und Abhängigkeiten, Lieferketten, Produktions- oder Leistungsprozesse, Auftragsbestand.
    7. IT und geistiges Eigentum: Systeme, Lizenzen, Marken, Patente, Domains, Datenschutz-Dokumentation.
    8. Compliance und Umwelt: Genehmigungen, regulatorische Anforderungen, Versicherungen, Umweltauflagen falls relevant.

    So bereiten Sie die Due Diligence richtig vor

    Beginnen Sie früh. Die meisten Verkäufer unterschätzen, wie lange das Zusammenstellen vollständiger Unterlagen dauert, besonders bei älteren Verträgen und gesellschaftsrechtlichen Dokumenten. Wer die Checkliste schon vor dem Start des Verkaufsprozesses durchgeht, vermeidet später Hektik.

    Prüfen Sie Ihre eigenen Unterlagen mit den Augen des Käufers. Wo gibt es Klumpenrisiken, etwa einen Kunden mit hohem Umsatzanteil? Wo fehlen schriftliche Verträge? Solche Punkte lassen sich besser erklären, wenn Sie sie vorab kennen, statt im Datenraum davon überrascht zu werden.

    Strukturieren Sie den Datenraum so, wie der Käufer prüft. Eine klare Ordnerstruktur entlang der acht Bereiche beschleunigt die Prüfung und signalisiert Professionalität. Die Vorlage enthält dazu eine passende Grundstruktur.

    Häufige Fehler von Verkäufern in der Due Diligence

    Der teuerste Fehler ist mangelnde Vorbereitung. Wer Unterlagen erst auf Anfrage und in Teilen liefert, verlängert den Prozess und gibt dem Käufer Verhandlungsspielraum. Ebenso kritisch sind Widersprüche zwischen den im Prozess kommunizierten Zahlen und den Dokumenten im Datenraum. Auch das Verschweigen bekannter Probleme rächt sich, weil es in den Garantien des Kaufvertrags landet und später zu Haftung führen kann. Offenheit, sauber dokumentiert, ist hier der bessere Weg.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie lange dauert eine Due Diligence beim Unternehmensverkauf?

    Je nach Größe und Komplexität dauert die Due Diligence meist zwischen vier und zwölf Wochen. Eine gute Vorbereitung des Datenraums verkürzt diese Phase spürbar.

    Wer trägt die Kosten der Due Diligence?

    In der Regel trägt der Käufer die Kosten seiner Prüfung. Als Verkäufer tragen Sie die Kosten der Vorbereitung, etwa für die Aufbereitung der Unterlagen und gegebenenfalls eine vorbereitende eigene Prüfung.

    Brauche ich für die Due Diligence einen Berater?

    Sie können die Dokumente grundsätzlich selbst zusammenstellen. Bei einer strukturierten Transaktion begleitet ein M&A-Berater die Due Diligence, koordiniert den Datenraum und schützt Ihre Verhandlungsposition. Diese Checkliste hilft Ihnen, den Überblick zu behalten.

    Was passiert nach der Due Diligence?

    Nach Abschluss der Prüfung verhandeln die Parteien den Kaufvertrag, in dem die Ergebnisse der Due Diligence über Garantien und Kaufpreismechanik einfließen.

    Wie viel ist Ihr Unternehmen wert?

    Starten Sie mit einer indikativen Bewertung oder sprechen Sie vertraulich mit einem Senior-Berater.

    Hinweis: Diese Vorlage dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.