WORD-VORLAGE

    Company-Snapshot für den Unternehmensverkauf

    Der Snapshot ist Ihr faktenbasiertes Kurzprofil für Gespräche mit ernsthaften, bereits gebundenen Interessenten. Anders als der anonyme Teaser darf er nach unterschriebener Geheimhaltungsvereinbarung konkrete Angaben enthalten. Diese Vorlage gibt Ihnen die richtige Struktur und ist von FISARTs Senior-Beratern kommentiert.

    • Faktenbasiertes Ein-Seiten-Profil
    • Für gebundene Interessenten nach NDA
    • Die Kennzahlen, die Käufer zuerst lesen
    • Editierbares Word-Dokument
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    Was in den Snapshot gehört

    Auf einer Seite bündelt der Snapshot die Fakten, die ein Käufer zuerst sehen will: Unternehmen und Geschäftsmodell, Finanzkennzahlen inklusive bereinigtem EBITDA und Nettofinanzverschuldung, Markt und Kunden, Team und Inhaberabhängigkeit sowie den Transaktionsanlass. Die Kunst liegt in der Verdichtung. Ein guter Snapshot beantwortet die wichtigsten Fragen, bevor der Käufer sie stellt, und bleibt trotzdem auf einer Seite.

    Welche Kennzahlen Käufer zuerst lesen

    Käufer überfliegen einen Snapshot in einer bestimmten Reihenfolge. Zuerst das bereinigte EBITDA, weil daraus über das Multiple der Kaufpreis entsteht. Dann das Umsatzwachstum der letzten Jahre und der Anteil wiederkehrender Umsätze, weil beides die Planbarkeit zeigt. Danach die Kundenstruktur, weil ein Klumpenrisiko sofort auffällt. Und schließlich die Inhaberabhängigkeit, weil sie über den Aufwand nach der Übernahme entscheidet. Wer diese vier Punkte sauber und ehrlich darstellt, macht den entscheidenden ersten Eindruck.

    Teaser oder Snapshot, was ist der Unterschied?

    Der Teaser ist anonym und dient der Erstansprache, bevor eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben ist. Der Snapshot ist die nächste Stufe: konkret, mit Klarnamen, für Interessenten, die bereits gebunden sind. Beide gehören in einen sauber geführten Prozess und bauen aufeinander auf.

    Häufige Fehler im Snapshot

    Der erste Fehler ist ein unbereinigtes oder unbelegtes EBITDA, das in der späteren Prüfung zusammenfällt und Vertrauen kostet. Der zweite ist Marketingsprache statt Fakten, etwa ein vages Alleinstellungsmerkmal, das keinen echten Vorteil beschreibt. Der dritte ist eine geschönte Darstellung der Inhaberabhängigkeit. Käufer prüfen genau das, und eine Selbsteinschätzung ohne Belege überzeugt nicht.

    Snapshot, CIM und Datenraum

    Der Snapshot ist die verdichtete Faktenbasis. Will ein Interessent tiefer einsteigen, folgt das ausführliche Confidential Information Memorandum (CIM) und schließlich der Datenraum mit allen Dokumenten. Die drei bauen aufeinander auf: Der Snapshot weckt das konkrete Interesse, das CIM liefert die Geschichte und die Zahlen, der Datenraum die Belege. Ein konsistenter roter Faden über alle drei Stufen schafft Vertrauen, Widersprüche zwischen ihnen kosten es.

    So nutzen Sie die Vorlage

    Füllen Sie die Felder mit belastbaren Zahlen und machen Sie Ihre EBITDA-Bereinigungen transparent. Belegen Sie geringe Inhaberabhängigkeit mit prüfbaren Indikatoren statt mit einer Selbsteinschätzung, etwa mit Ihren Abwesenheitstagen im letzten Jahr, der Verteilung der Kundenkontakte und der Tiefe der zweiten Führungsebene. Verwenden Sie den Snapshot erst nach unterschriebener Geheimhaltungsvereinbarung.

    Häufig gestellte Fragen

    Was ist ein Company-Snapshot?

    Ein einseitiges, faktenbasiertes Unternehmensprofil für Gespräche mit gebundenen Kaufinteressenten. Es verdichtet die wichtigsten Kennzahlen und Eckdaten auf eine Seite.

    Wann gebe ich den Snapshot heraus?

    Erst nach unterschriebener Geheimhaltungsvereinbarung, da er konkrete Angaben mit Klarnamen enthält.

    Was ist der wichtigste Punkt im Snapshot?

    Ein belegbares, bereinigtes EBITDA und ein realistisches Bild der Inhaberabhängigkeit. Beides prägt den ersten Eindruck beim Käufer am stärksten.

    Wie lang sollte der Snapshot sein?

    Eine Seite. Der Snapshot ist die verdichtete Faktenbasis, die Tiefe folgt in der Due Diligence.

    Worin unterscheidet sich der Snapshot vom CIM?

    Das Confidential Information Memorandum (CIM) ist das ausführliche Verkaufsdokument über viele Seiten. Der Snapshot ist die einseitige Kurzfassung für den schnellen Überblick.

    Wie viel ist Ihr Unternehmen wert?

    Starten Sie mit einer indikativen Bewertung oder sprechen Sie vertraulich mit einem Senior-Berater.

    Hinweis: Diese Vorlage dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.