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    Gesundheit und Pflege

    Hörakustik-Betriebe und Filialverbünde verkaufen

    Der deutsche Hörakustikmarkt ist eines der am stärksten konsolidierten Segmente im Gesundheitshandwerk. Ketten wie KIND, Geers, Amplifon, Hörgeräte Kemmler und der Online-Anbieter Audibene wachsen über systematische Filialzukäufe und prägen die Marktstruktur.

    Inhabergeführte Betriebe mit zwei bis zehn Filialen sind dabei besonders gesucht, weil sie sich gut in bestehende Plattformen integrieren lassen. Wir kennen die Bewertungsmaßstäbe der großen Käufer und entwickeln für Ihre Situation den passenden Verkaufsweg.

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    5 bis 8x EBITDA

    8+ aktive Käufer

    5 bis 8 Monate

    6.500+ Akustik-Betriebe in DACH

    Warum dieser Markt gerade jetzt zählt

    Die demografische Entwicklung in Deutschland sorgt für eine kontinuierlich steigende Zahl an Versorgungsfällen. Mit einer alternden Bevölkerung und höheren Versorgungsraten bei Hörminderungen wächst der Markt strukturell und stabil über mehrere Jahre hinweg.

    KIND, Geers, Amplifon und Hörgeräte Kemmler halten gemeinsam einen erheblichen Marktanteil und bauen ihre Filialnetze in DACH systematisch weiter aus. Inhabergeführte Verbünde mit guter Standortqualität sind dabei das primäre Zielprofil ihrer Buy-and-Build-Programme.

    Digitale Anbieter wie Audibene haben die Branche zusätzlich verändert. Sie kombinieren Online-Vertrieb mit stationärer Anpassung und übernehmen gezielt Filialen, um ihre hybride Versorgungslogik flächendeckend abzubilden.

    Gleichzeitig steigt der Investitionsdruck durch Digitalisierung, Tele-Audiologie und neue Anpasssoftware. Für viele Einzelinhaber ist der Anschluss an eine Plattform der wirtschaftlich sinnvollste Weg, um in der nächsten Marktphase wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Was Käufer prüfen

    • Anzahl Filialen und Standortqualität
    • EBITDA-Marge pro Filiale
    • Kundenstamm und Wiederversorgungsrate
    • Akustik-Team und Bindungssituation
    • Krankenkassenverträge und Selektivverträge
    • Marken- und Lieferantenkonditionen

    Wer kauft Hörakustik-Betriebe

    Die Käuferlandschaft ist klar strukturiert und hoch aktiv.

    Große Hörakustikketten

    KIND, Geers, Amplifon und Hörgeräte Kemmler wachsen über systematische Filialzukäufe und integrieren regionale Verbünde in ihre Plattformen.

    Digital-Hybrid-Anbieter

    Audibene und ähnliche Online-Anbieter mit Filialnetz verbinden digitalen Vertrieb mit stationärer Versorgung und kaufen gezielt Standorte zu.

    Regionale Verbünde

    Etablierte mittelgroße Verbünde mit klarer Wachstumsstrategie nutzen Zukäufe, um Versorgungsdichte und Einkaufsmacht aufzubauen.

    Strategische Investoren

    Family Offices und Healthcare-Private-Equity mit Plattform-Logik bauen über gezielte Buy-and-Build-Strategien neue Marktteilnehmer auf.

    Was Ihr Hörakustik-Betrieb wirklich wert ist

    Multiples für Filialverbünde liegen zwischen 5 und 8x EBITDA. Einzelne Filialen werden eher nach Profitabilität pro Standort bewertet und erzielen entsprechend geringere Faktoren.

    Standortqualität, Kundenstamm und Mitarbeiterbindung sind die zentralen Werttreiber. Verbünde mit hoher Wiederversorgungsrate und einem stabilen Akustiker-Team erzielen klare Aufschläge.

    Wir übersetzen Ihre operativen Kennzahlen in ein normalisiertes EBITDA und positionieren Ihre Struktur entlang der Faktoren, die das Multiple tatsächlich verschieben.

    Bewertungsrelevante Faktoren

    • Anzahl Filialen und Standortqualität
    • EBITDA-Marge pro Filiale
    • Kundenstamm und Wiederversorgungsrate
    • Akustik-Team und Bindungssituation
    • Krankenkassenverträge und Selektivverträge
    • Marken- und Lieferantenkonditionen

    Welche Segmente besonders gefragt sind

    Käufer priorisieren Strukturen mit Standortqualität und stabilen Kundenströmen.

    Filialverbünde mit 3 bis 10 Standorten
    Hörakustik-Betriebe in 1A-Lagen
    Spezialisten für pädaudiologische Versorgung
    Verbünde mit eigenen Servicewerkstätten
    Hybride Anbieter mit Online-Komponente
    Hörakustiker mit Cochlea-Implantat-Versorgung

    Wann der Verkauf für Sie sinnvoll ist

    FISART arbeitet typischerweise mit Hörakustik-Betrieben und Verbünden, die operative Substanz, ein eingespieltes Team und tragfähige Standortqualität aufweisen.

    Wir arbeiten mit Betrieben, bei denen

    • Sie führen einen Betrieb oder Verbund mit über 800.000 Euro Jahresumsatz.
    • Sie haben mindestens zwei Filialen oder einen sehr starken Einzelstandort.
    • Sie denken über Nachfolge, Teilexit oder Anschluss an eine Plattform nach.
    • Sie haben ein stabiles Akustiker-Team mit Meisterbindung.
    • Sie wünschen sich Klarheit über Ihren Marktwert.

    Häufige Fragen

    Direkte Antworten zu Bewertung, Strukturierung und Prozess.

    Die Handwerksordnung verlangt die Leitung jedes Hörakustikbetriebs durch einen eingetragenen Hörakustikermeister. Käufer strukturieren ihre Übernahmen so, dass die meisterliche Leitung formell verantwortlich bleibt, während die wirtschaftliche Steuerung über die Trägergesellschaft erfolgt. In den meisten Fällen bleibt der bisherige Meister mindestens für eine Übergangsphase eingebunden.

    Mitarbeiter werden im Rahmen des Betriebsübergangs nach Paragraf 613a BGB übernommen. Bestehende Arbeitsverträge laufen unverändert weiter. Ketten und Konsolidierer haben ein hohes Interesse daran, das eingespielte Akustik-Team zu halten, weil Kundenbindung und Wiederversorgungsraten direkt an den Personen vor Ort hängen.

    Wir führen jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Firmennamen und Standorte. Detailinformationen erhalten Käufer erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung und in gestaffelten Tiefenebenen. Mitarbeiter und Kunden erfahren in aller Regel erst nach Signing von der Transaktion.

    Bewertet wird primär auf Basis eines EBITDA-Multiples auf Ebene des Gesamtbetriebs. Innerhalb eines Verbunds wird jede Filiale anhand von Umsatz, Profitabilität, Standortqualität und Wiederversorgungsrate gewichtet. Schwache Standorte können den Gesamtwert dämpfen, starke Standorte erhöhen das Multiple deutlich.

    Versorgungs- und Selektivverträge mit gesetzlichen Krankenkassen sind ein wesentlicher Werttreiber und bleiben in der Regel im Rahmen des Asset- oder Share-Deals bestehen. Bei größeren Übernahmen wird die Vertragsfortführung im Vorfeld mit den jeweiligen Kassen abgestimmt, um Versorgungslücken auszuschließen.

    Exklusive oder bevorzugte Bindungen an bestimmte Hörgerätehersteller beeinflussen Einkaufskonditionen und Sortiment. Käufer prüfen diese Verträge genau, weil sie nach Closing oft in die eigenen Konzern-Rahmenvereinbarungen integriert werden. Eine breit aufgestellte Lieferantenstruktur erhöht die Attraktivität für Plattform-Käufer.

    Sprechen Sie mit uns über Ihren Betrieb

    Eine kostenlose Erstanalyse Ihrer Filialstruktur und der für Sie relevanten Käufer schafft Klarheit über Ihre Optionen.

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