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    Finanz- und Spezialdienstleistungen

    Versicherungsmakler verkaufen

    Versicherungsmakler sind im deutschen Mittelstand seit Jahren eines der aktivsten Konsolidierungsfelder. Plattformen wie GGW, MRH Trowe und Ecclesia kaufen kontinuierlich Bestände, getrieben durch demografische Nachfolge und durch das Zinsumfeld, das Bestandsgeschäft besonders attraktiv macht. Hinter den meisten dieser Plattformen steht institutionelles Kapital, das wiederkehrende Provisionen und langfristige Kundenbindung hoch bewertet.

    FISART begleitet Inhaber von Maklerhäusern durch einen strukturierten Sell-Side-Prozess, der die Qualität des Bestandes für die richtigen Käufer sichtbar macht. Es geht in diesen Transaktionen weniger um Wachstumsversprechen als um Bestandsqualität, Stornoverhalten und Compliance-Sicherheit. Wir bereiten genau diese Argumente vor und führen mehrere geprüfte Käufer parallel.

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    4-7x Bestand

    8-12x EBITDA

    80+ aktive Käufer

    4-6 Monate

    Warum institutionelle Käufer Versicherungsmakler suchen

    Versicherungsmakler bieten institutionellen Käufern eine seltene Kombination: hohe Wiederkehrquote der Provisionen, lange Kundenbindung und ein Geschäftsmodell, das sich gegen Konjunkturschwankungen widerstandsfähig zeigt. Im Privatkundenbestand bleiben Lebens- und Komposit-Verträge oft jahrzehntelang in Kraft. Im Gewerbegeschäft entstehen durch jährliche Erneuerungen verlässliche Cashflow-Profile.

    Konsolidierungs-Plattformen zahlen hohe Bewertungen, weil sie auf der Plattform-Seite Synergien heben: gemeinsame IT, zentrale Versicherer-Verhandlungen, professionalisierte Schadenabwicklung. Was lokal ein Drei-Personen-Maklerhaus war, wird in einer Plattform-Struktur deutlich profitabler. Diese Margenarithmetik treibt die aktive Käufernachfrage.

    Allerdings prüfen Käufer sehr genau, wo der Bestand strukturelle Risiken hat. Hohe Konzentration auf wenige Versicherer, schwache Vertragsdokumentation oder fehlende IDD-Compliance können Bewertungsabschläge auslösen. Maklerhäuser mit sauberer Aktenführung, diversifizierter Provisionsstruktur und stabiler Stornoquote heben sich klar ab.

    Was Versicherungsmakler wertvoll macht

    • Wiederkehrende Provisionen aus langfristigen Verträgen
    • Diversifizierter Bestand über mehrere Versicherer und Sparten
    • Niedrige Stornoquote über mehrere Jahre
    • Saubere IDD- und GwG-Compliance-Dokumentation
    • Eingespieltes Team mit Bindung über den Inhaber hinaus

    Wie wir Maklerbestände auf Käufer-Niveau aufbereiten

    Bewertung und Vermarktung eines Maklerbestands beginnen mit Datenintegrität. Käufer verlangen vollständige Bestandsanalysen nach Sparte, Versicherer, Vertragsalter und Stornoquote. FISART arbeitet mit Ihnen an dieser Aufbereitung, bevor der Prozess startet, damit die ersten Käufergespräche auf belastbaren Zahlen geführt werden.

    Parallel führen wir mehrere Käufer in einen strukturierten Wettbewerb. Statt einem Interessenten nach dem anderen vorgestellt zu werden, treffen Sie mehrere geprüfte Plattformen gleichzeitig, mit identischer Datenbasis und klarem Zeitplan. Diese parallele Ansprache ist der wichtigste Hebel für einen marktgerechten Verkaufspreis.

    Unser Sell-Side-Prozess

    • 1
      Bestandsanalyse nach Sparte, Versicherer und Vertragsstruktur
    • 2
      Aufbereitung der Compliance- und IDD-Dokumentation
    • 3
      Vorbereitung der finanziellen Kennzahlen auf Käufer-Standard
    • 4
      Parallele Ansprache mehrerer geprüfter Maklerplattformen
    • 5
      Strukturierte Verhandlung und Abschluss mit Earn-out- oder Vollkauf-Optionen

    Wer kauft Versicherungsmakler

    Die Käuferlandschaft für Maklerbestände ist hochspezialisiert und konzentriert sich auf wenige aktive Plattformen plus eine Reihe strategischer und institutioneller Investoren. Die richtige Käuferwahl hat erheblichen Einfluss auf Kaufpreis und Übergabemodell.

    PE-finanzierte Maklerplattformen

    Konsolidierer mit institutionellem Kapital, die aktiv Bestände aufkaufen und in zentrale Strukturen integrieren. Bekannte Beispiele sind im Markt etabliert.

    Strategische Käufer aus dem Versicherungssektor

    Versicherungskonzerne und Captive-Strukturen, die Eigenvertrieb ausbauen oder bestimmte Sparten verstärken wollen.

    Family Offices mit Maklerbestand-Strategie

    Privat finanzierte Halter, die wiederkehrende Provisionen als langfristige Ertragskomponente in ihr Portfolio aufnehmen.

    Internationale Konsolidierer mit DACH-Strategie

    Europäische und globale Maklergruppen, die über deutsche Übernahmen Marktzugang aufbauen.

    Zentrale Bewertungsfaktoren in Versicherungsmakler-M&A

    Käufer fokussieren konsequent auf Bestandsqualität und Wiederkehrwahrscheinlichkeit der Provisionen. Wer das Geschäft als planbaren Cashflow präsentieren kann, bekommt deutlich bessere Konditionen als Häuser mit volatiler Produktstruktur.

    Auch operative Themen wie IT-Stack, Stornoverhalten und Mitarbeiterbindung wirken direkt auf den Multiple. Saubere BiPRO-Integration und dokumentierte Beratungsprozesse signalisieren institutionelle Reife und reduzieren Diligence-Risiken.

    Was Käufer prüfen

    • Bestandsstruktur nach Privat-, Gewerbe- und Industriegeschäft
    • Anteil wiederkehrender Provisionen am Gesamtumsatz
    • Stornoquote der letzten drei bis fünf Jahre
    • Konzentration auf einzelne Versicherer oder Großkunden
    • Compliance-Status nach IDD, GwG und Versicherungsvertriebsverordnung
    • IT-Stack, BiPRO-Anbindung und Bestandsverwaltungs-Software

    Sub-Segmente, die wir abdecken

    FISART begleitet Maklerhäuser in jeder Spielart des Versicherungsvertriebs. Käuferprofile und Bewertungsdynamik unterscheiden sich klar zwischen Privat-, Gewerbe- und Industriegeschäft.

    Privatkundenmakler (Komposit, Vorsorge, BU)
    Gewerbemakler mit Mittelstandsfokus
    Industriemakler und Großrisiko-Spezialisten
    Spezialmakler für Cyber, D&O oder Krypto-Versicherungen
    Bestände aus Bancassurance-Strukturen
    Spezialisten für Heilberufe oder andere Berufsgruppen

    Ist Ihr Maklerhaus ein Fit

    FISART arbeitet typischerweise mit Maklerhäusern, die einen belastbaren Bestand und institutionelle Strukturen aufweisen. Selbst wenn der Verkauf noch nicht unmittelbar bevorsteht, schafft eine frühzeitige Vorbereitung deutlich bessere Ergebnisse im späteren Prozess.

    Wir arbeiten mit Maklerhäusern, die

    • einen Jahresbestand ab etwa 500.000 Euro Provisionsumsatz aufweisen
    • eine saubere, prüfbare Bestandsverwaltung führen
    • eine niedrige Stornoquote über mehrere Jahre belegen können
    • eine diversifizierte Versicherer- und Sparten-Struktur haben
    • den Verkauf vertraulich und strukturiert führen wollen

    Häufige Fragen zum Verkauf eines Maklerbestandes

    Direkte Antworten zu Bestandsbewertung, Käuferlandschaft und Diligence-Themen, die im Maklerbestand-M&A typischerweise auftauchen.

    Käufer arbeiten in der Regel mit zwei parallelen Bewertungslogiken. Einerseits einem Bestands-Multiple auf das Provisionsvolumen, üblicherweise im Bereich des Vier- bis Siebenfachen der jährlich wiederkehrenden Courtage. Andererseits einem EBITDA-Multiple bei größeren, plattformfähigen Häusern, das sich an klassischer Unternehmensbewertung orientiert. Welche Logik dominiert, hängt von Größe, Profitabilität und Standalone-Fähigkeit des Hauses ab. Kleinere Bestände werden meist als reine Bestandskäufe strukturiert, mittelgroße Häuser oft als Mischmodell aus Bestandskauf und Earn-out, größere Häuser zunehmend als klassische M&A-Transaktion mit EBITDA-Bewertung.

    Die Stornoquote ist nach der Bestandsgröße der zweitwichtigste Bewertungstreiber. Käufer rechnen aus historischen Stornoquoten den erwarteten Bestandsrückgang über die nächsten drei bis fünf Jahre hoch und passen das Multiple entsprechend an. Häuser mit Stornoquoten unter zwei Prozent jährlich bekommen deutlich bessere Konditionen als solche mit fünf Prozent oder mehr. Wichtig ist auch, ob Stornos durch externe Faktoren (etwa Verschiebungen im Versicherer-Portfolio) oder durch interne Themen (Beratungsqualität, Kundenbindung) verursacht werden. Letztere wiegen schwerer.

    Perfekt nicht, aber prüfbar und nachweisbar dokumentiert. Käufer führen in der Compliance-Diligence Stichproben durch und erwarten, dass die wichtigsten Dokumentationspflichten nach IDD (Erstinformation, Bedarfsanalyse, Beratungsprotokoll) und GwG (Identifizierung, Risikoeinschätzung) sauber abgelegt sind. Lücken in der Dokumentation führen nicht zwingend zum Deal-Abbruch, lösen aber regelmäßig Kaufpreis-Einbehalte oder Garantieforderungen aus. Sinnvoll ist eine eigene interne Compliance-Prüfung sechs bis zwölf Monate vor Prozessbeginn, damit identifizierte Lücken vor der externen Diligence geschlossen sind.

    Die meisten Plattformen bieten Übergabemodelle an, die Sie als Inhaber für eine definierte Zeit weiter einbinden. Üblich sind Earn-out-Strukturen über zwei bis fünf Jahre, in denen Sie operativ weiter Verantwortung tragen und ein Teil des Kaufpreises an die Bestandsentwicklung gekoppelt ist. Alternativ gibt es echte Cliff-Modelle, bei denen Sie nach einer Übergabephase vollständig aussteigen. Welches Modell passt, hängt von Ihrer persönlichen Lebensplanung, der Bedeutung Ihrer Person für den Bestand und den steuerlichen Präferenzen ab.

    Vertraulichkeit ist in Maklertransaktionen besonders sensibel, weil Mitarbeiter, Kunden und Versicherer früh aus dem Markt erfahren könnten, dass eine Übernahme bevorsteht. FISART führt jede Käuferansprache anonym über Teaser, lässt jeden Interessenten vor weitergehenden Informationen eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnen und stuft die Informationsfreigabe in mehrere Tiefenebenen. Kundennamen, Versicherer-Allokationen und sensible Bestandsdaten fließen erst in der späten Phase und nur an wenige, ernsthafte Käufer.

    Strukturell gilt: je früher Sie sich vorbereiten, desto besser das Ergebnis. Operativ ideal sind Phasen mit stabiler oder leicht wachsender Bestandsentwicklung und sauberer Dokumentation. Aktuell befindet sich der Markt in einer ausgeprägten Konsolidierungsphase, in der mehrere große Plattformen aktiv Bestände suchen. Diese Phase wird voraussichtlich mehrere Jahre andauern, ein konkretes Verkaufsfenster zu treffen ist daher weniger wichtig als die eigene Bereitschaft und die saubere Aufbereitung des Bestandes.

    Käufer für Ihren Maklerbestand finden

    Erhalten Sie eine vertrauliche Bewertung Ihres Bestandes und sehen Sie, welche Plattformen und Strategen in unserem Netzwerk aktuell aktiv nach Häusern wie Ihrem suchen.

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