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    SaaS und Tech

    Systemhaus verkaufen

    IT-Systemhäuser sind das Rückgrat der IT-Versorgung im deutschen Mittelstand. Bechtle und Cancom prägen den Tier-1-Markt seit Jahrzehnten, im Tier-2 und Tier-3 läuft eine aktive Konsolidierungswelle durch PE-finanzierte Plattformen, internationale Strategen wie Computacenter oder Atea und spezialisierte Branchen-Konsolidierer. Wer regionale Marktstärke und Hersteller-Tiefe mitbringt, ist für institutionelle Käufer attraktiv.

    FISART begleitet Inhaber von Systemhäusern durch einen strukturierten Verkaufsprozess, der Hersteller-Partnerschaften, Recurring-Anteil und regionale Marktposition Ihres Hauses sichtbar macht. Ein klassisches Generalisten-Systemhaus passt zu anderen Käufern als ein Microsoft- oder Cisco-Spezialist. Diese Differenzierung in der Käuferansprache ist die wichtigste taktische Entscheidung im Prozess.

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    6-10x EBITDA

    60+ aktive Käufer

    30%+ Recurring

    5-7 Monate

    Warum institutionelle Käufer Systemhäuser suchen

    Systemhäuser sind für Käufer attraktiv, weil sie etablierte Kundenbeziehungen mit Recurring-Anteil verbinden und gleichzeitig in größeren Strukturen erhebliche Effizienz-Synergien heben. Hersteller-Partnerschaften mit Microsoft, Cisco, Dell, HP oder Lenovo erlauben bessere Einkaufs-Konditionen, die in Plattform-Strukturen direkt monetarisiert werden.

    Plattform-Käufer heben Synergien über zentrale Logistik, gemeinsame Lizenz-Verhandlungen, geteilte Kompetenz-Zentren und Cross-Selling über das Portfolio. Ein regionales Systemhaus mit zwanzig Millionen Euro Umsatz wird in einer Holding-Struktur deutlich profitabler, was die Bewertungen rechtfertigt.

    Käufer prüfen aber genau, wo strukturelle Schwächen liegen. Hohe Abhängigkeit von Projektgeschäft, schwacher Recurring-Anteil oder fehlende Hersteller-Tier-Stati führen zu Abschlägen. Systemhäuser mit etablierten Service-Verträgen, hohem Hersteller-Tier-Status und eingespieltem Technik-Team heben sich klar ab.

    Was Systemhäuser wertvoll macht

    • Hoher Anteil wiederkehrender Service- und Wartungsumsätze
    • Hersteller-Tier-Status auf höchsten Stufen (Microsoft Gold, Cisco Premier, Dell Titanium)
    • Etablierter Kundenstamm im Mittelstand oder öffentlichen Sektor
    • Branchen-Spezialisierungen (Healthcare, Public Sector, Industrie)
    • Eingespieltes technisches Senior-Team mit Zertifizierungen

    Wie wir Systemhaus-Verkäufe auf Käufer-Niveau aufbereiten

    Den Wert eines Systemhauses sichtbar zu machen heißt, die Umsatz-Struktur klar nach Projektgeschäft, Service-Verträgen, Lizenz-Umsätzen und Hardware-Wiederverkauf aufzuteilen. Käufer wollen die Margenprofile pro Bereich, die Hersteller-Konzentration und die Kunden-Stabilität in geprüfter Form sehen. FISART arbeitet mit Ihnen daran, diese Aufstellung vor dem Prozess auszuarbeiten.

    Parallel sprechen wir die für Ihre Größe und Positionierung passenden Käufer an. Ein regionales Generalisten-Systemhaus passt zu anderen Käufern als ein Microsoft-spezialisierter Cloud-Service-Provider. Diese Käuferauswahl ist entscheidend für ein gutes Ergebnis.

    Unser Sell-Side-Prozess

    • 1
      Analyse der Umsatzstruktur nach Projekt, Service, Lizenz und Hardware
    • 2
      Aufbereitung der Hersteller-Partnerschaften und Tier-Stati
    • 3
      Vorbereitung der finanziellen Kennzahlen auf institutionellen Standard
    • 4
      Parallele Ansprache passender Strategen und PE-Konsolidierer
    • 5
      Verhandlung von Earn-out, Übergabezeitraum und Hersteller-Beziehungen

    Wer kauft Systemhäuser

    Die Käuferlandschaft für Systemhäuser ist breit und stark hierarchisch. Große Strategen, internationale Konzerne, PE-Konsolidierer und spezialisierte Branchen-Käufer konkurrieren um attraktive Häuser.

    Große Strategen wie Bechtle und Cancom

    Etablierte Systemhaus-Konzerne, die durch Übernahmen ihren regionalen Footprint, ihre Hersteller-Konzentration oder ihre Branchen-Tiefe ausbauen.

    Internationale Strategen

    Europäische und globale Systemhaus-Konzerne wie Computacenter, Atea oder Reply, die durch deutsche Übernahmen DACH-Marktzugang aufbauen.

    PE-finanzierte Konsolidierer

    Buy-and-Build-Strukturen mit institutionellem Kapital, die mittelgroße Systemhäuser in Plattform-Strukturen integrieren.

    Branchen-spezialisierte Käufer

    Spezialisierte Konsolidierer für Public Sector, Healthcare-IT oder Manufacturing-IT, die durch Zukäufe Branchen-Tiefe ausbauen.

    Zentrale Bewertungsfaktoren in Systemhaus-M&A

    Käufer fokussieren konsequent auf Recurring-Anteil, Hersteller-Tier-Status und regionale oder vertikale Marktposition. Ein Systemhaus mit dreißig Prozent Recurring-Anteil und Microsoft-Gold-Status wird grundlegend anders bewertet als ein Generalist mit reinem Hardware-Wiederverkauf.

    Kunden-Konzentration und Margenprofil der einzelnen Geschäftsbereiche wirken zusätzlich stark auf die Bewertung. Käufer wollen sehen, dass die Profitabilität auf mehreren Säulen ruht und nicht von einzelnen Mandaten oder einem einzelnen Hersteller abhängt.

    Was Käufer prüfen

    • Anteil wiederkehrender Service- und Wartungsumsätze
    • Hersteller-Tier-Status und Strategische Partnerschaften
    • Kunden-Konzentration und Branchen-Diversifikation
    • Margenprofil pro Geschäftsbereich (Projekt, Service, Lizenz, Hardware)
    • Tiefe und Zertifizierungen des technischen Teams
    • Regional- oder Vertikal-Marktposition

    Sub-Segmente, die wir abdecken

    FISART begleitet Systemhäuser in jeder Spielart. Käufergruppen und Bewertungs-Bandbreite variieren erheblich nach Spezialisierung und Größe.

    Generalisten-Systemhäuser für KMU und Mittelstand
    Microsoft-spezialisierte Cloud-Service-Provider
    Cisco-Netzwerk-Spezialisten und Infrastruktur-Häuser
    Public-Sector-fokussierte Systemhäuser
    Healthcare- und Branchen-IT-Spezialisten
    Manufacturing-IT mit OT-Kompetenz

    Ist Ihr Systemhaus ein Fit

    FISART arbeitet typischerweise mit Systemhäusern, die belastbare Hersteller-Partnerschaften und einen funktionierenden Service-Bereich aufweisen. Frühe Vorbereitung verbessert das Ergebnis spürbar.

    Wir arbeiten mit Systemhäusern, die

    • einen Jahresumsatz ab etwa fünf Millionen Euro aufweisen
    • mindestens 25 Prozent Recurring- oder Service-Umsatz erreichen
    • Hersteller-Partnerschaften auf gehobenem Tier-Status halten
    • mehrere zertifizierte Senior-Techniker beschäftigen
    • den Verkauf vertraulich und strategisch führen wollen

    Häufige Fragen zum Verkauf eines Systemhauses

    Direkte Antworten zu Systemhaus-Bewertung, Hersteller-Logik und den operativen Themen, die Käufer in der Diligence prüfen.

    Systemhaus-Bewertungen variieren stark mit dem Recurring-Anteil und der Hersteller-Tiefe. Ein klassisches Hardware-orientiertes Systemhaus mit Standard-Tier-Status wird typischerweise mit drei bis fünf mal EBITDA bewertet. Ein Systemhaus mit hohem Service-Anteil, Microsoft-Gold-Status und etabliertem Cloud-Geschäft kann das Acht- bis Zehnfache erreichen, in Einzelfällen darüber. Die zentrale Bewertungsfrage ist immer: wie viel des Umsatzes ist wiederkehrend und wie viel ist transaktional. Wer den Verkauf strategisch plant, sollte vorher gezielt am Recurring-Anteil arbeiten.

    Sehr wichtig, weil Microsoft die dominante Plattform im deutschen Mittelstand ist und der Tier-Status den Zugang zu Co-Sell-Programmen, besseren Konditionen und Enterprise-Mandaten steuert. Microsoft Gold Partner mit Spezialisierungen in Cloud, Modern Workplace oder Security werden deutlich besser bewertet als Standard-Partner. Cisco Premier, Dell Titanium und HP Platinum sind in spezifischen Vertikalen ebenfalls bewertungsrelevant. Käufer prüfen, wie viele zertifizierte Spezialisten im Team sind und ob die Tier-Stati nach dem Verkauf gehalten werden können.

    Eine starke regionale Marktposition ist im Systemhaus-Markt oft ein erheblicher Bewertungstreiber, weil große Konsolidierer regionale Lücken schließen wollen. Ein Systemhaus mit dominanter Position in einer wirtschaftsstarken Region (Süddeutschland, Rheinland, Berlin-Brandenburg) ist für überregionale Strategen ein hochstrategischer Kauf. Wichtig ist die Belegung der Position durch Kundenstamm-Stabilität, Marktanteil-Schätzungen und etablierte Hersteller-Beziehungen in der Region.

    Vertraulichkeit ist im Systemhaus-Geschäft sehr sensibel, weil Hersteller, Kunden und Mitarbeiter eng vernetzt sind und das Bekanntwerden schnell zu Verunsicherung führen kann. FISART führt jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Firmennamen, lässt jeden Interessenten vor weiteren Informationen eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnen und stuft die Informations-Freigabe in mehrere Tiefenebenen. Hersteller-Konditionen, Kundenlisten und Mitarbeiter-Strukturen fließen erst spät und nur an wenige ernsthafte Käufer.

    Hersteller-Partnerschaften sind an die Gesellschaft gebunden und gehen mit dem Verkauf auf den Käufer über. Allerdings lösen Eigentümerwechsel oft eine Neubewertung durch den Hersteller aus, die unter Umständen zu Tier-Anpassungen oder neuen Mindestumsatz-Verpflichtungen führt. FISART prüft die Hersteller-Klauseln vor Prozessbeginn und arbeitet sie in die Käufer-Diligence ein, damit es nach dem Closing keine Überraschungen gibt.

    Üblich sind Übergabezeiträume von zwei bis vier Jahren, in denen Sie als Inhaber operativ weiter mitarbeiten und die wichtigsten Kunden- und Hersteller-Beziehungen begleiten. Earn-out-Komponenten koppeln einen Teil des Kaufpreises an Umsatz-Stabilität und Hersteller-Status in dieser Phase. Eine sofortige Komplett-Ausstieg ist möglich, aber bewertungsmindernd. Welches Übergabe-Modell passt, hängt von der Stärke Ihres Senior-Teams und Ihrer persönlichen Lebensplanung ab.

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