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    SaaS und Tech

    Cybersecurity-Dienstleister verkaufen

    Cybersecurity ist aktuell eines der heißesten Tech-Segmente im europäischen M&A-Markt. NIS2, DORA, Cyber-Versicherungs-Druck und die steigende Bedrohungslage erzeugen strukturelle Dauernachfrage, die Käufer aggressiv investieren lässt. Internationale Strategen, spezialisierte PE-Cybersecurity-Plattformen und große IT-Konzerne mit Security-Ausbau konkurrieren um etablierte Anbieter mit Compliance-Tiefe und Recurring-Umsätzen.

    FISART begleitet Cybersecurity-Inhaber durch einen strukturierten Verkaufsprozess, der die Security-Spezialisierung und den Compliance-Track-Record Ihres Hauses für die richtigen Käufer übersetzt. Ein Managed Security Service Provider passt zu anderen Käufern als eine Pentest-Boutique oder eine GRC-Beratung. Diese Differenzierung in der Käuferansprache ist die wichtigste taktische Entscheidung im Prozess.

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    10-15x EBITDA

    70+ aktive Käufer

    60%+ Recurring

    5-7 Monate

    Warum institutionelle Käufer Cybersecurity-Anbieter suchen

    Cybersecurity ist für Käufer aktuell aus drei Gründen besonders attraktiv. Erstens die regulatorische Dauernachfrage durch NIS2 (zweite EU-Netz- und Informationssicherheitsrichtlinie), DORA (Digital Operational Resilience Act) und ähnliche Verordnungen, die Compliance zur Pflicht machen. Zweitens der strukturelle Fachkräftemangel im Security-Bereich, der organisches Wachstum extrem schwer macht. Drittens der Anstieg von Cyber-Versicherungs-Anforderungen, die Unternehmen zur Investition in Security-Services zwingen.

    Plattform-Käufer heben Synergien über zentrale SOC-Strukturen, geteilte Bedrohungs-Intelligence, gemeinsame Compliance-Frameworks und Cross-Selling über das Portfolio. Eine Cybersecurity-Boutique mit zwei Millionen Euro Umsatz wird in einer internationalen Security-Plattform deutlich profitabler skaliert, was die hohen Bewertungs-Multiples rechtfertigt.

    Käufer prüfen aber sehr genau, wo die Security-Kompetenz strukturell verankert ist. Anbieter ohne Zertifizierungen, ohne dokumentierte Methodik oder mit zu hoher Personal-Konzentration auf einzelne Spezialisten haben Schwierigkeiten. Häuser mit BSI-, ISO-27001- oder TISAX-Zertifizierungen, dokumentierten SOC-Prozessen und mehreren Senior-Spezialisten heben sich klar ab.

    Was Cybersecurity-Anbieter wertvoll macht

    • Hoher Anteil wiederkehrender SOC-, MDR- oder Compliance-Umsätze
    • Zertifizierungen (BSI, ISO 27001, TISAX, ISO 27017, SOC 2)
    • Tiefe Compliance-Expertise zu NIS2, DORA und KRITIS
    • Mehrere Senior-Spezialisten mit individuellen Zertifizierungen (OSCP, CISSP)
    • Branchen-Spezialisierung (Healthcare, Finance, KRITIS)

    Wie wir Cybersecurity-Verkäufe auf institutionelles Niveau heben

    Den Wert eines Cybersecurity-Anbieters sichtbar zu machen heißt, sowohl die Recurring-Umsätze als auch die Spezialisten-Tiefe in geprüfter Form zu präsentieren. Käufer wollen die Aufstellung nach Service-Linien (SOC, MDR, Pentest, GRC), nach Kunden-Vertikalen, nach Vertragslaufzeiten und nach individuellen Spezialisten-Zertifizierungen sehen. FISART arbeitet mit Ihnen daran, diese Aufbereitung institutionell sauber zu machen.

    Parallel sprechen wir die für Ihre Spezialisierung passenden Käufer an. Ein klassischer MSSP passt zu anderen Käufern als eine spezialisierte Pentest-Boutique oder eine GRC-Beratung mit Compliance-Schwerpunkt. Diese Käuferauswahl ist die wichtigste taktische Entscheidung im Prozess.

    Unser Sell-Side-Prozess

    • 1
      Analyse der Service-Linien nach Recurring, Beratung und Projektgeschäft
    • 2
      Aufbereitung der Zertifizierungen und Spezialisten-Tiefe
    • 3
      Vorbereitung der finanziellen Kennzahlen auf institutionellen Standard
    • 4
      Parallele Ansprache passender Security-Strategen und Plattformen
    • 5
      Verhandlung von Earn-out und Retention für Schlüssel-Spezialisten

    Wer kauft Cybersecurity-Dienstleister

    Die Käuferlandschaft für Cybersecurity ist international und sehr aktiv. Internationale Security-Strategen, PE-Cybersecurity-Plattformen, deutsche IT-Konzerne und MSPs mit Security-Ausbau konkurrieren um attraktive Anbieter.

    Internationale Security-Strategen

    Globale Cybersecurity-Konzerne wie Trustwave, Secureworks, Fortra oder Bitdefender Enterprise, die durch deutsche Übernahmen DACH-Marktzugang aufbauen.

    PE-Cybersecurity-Plattformen

    Spezialisierte PE-Plattformen mit Cybersecurity-Buy-and-Build-Strategie, die mehrere Security-Anbieter zu einer integrierten Plattform bündeln.

    Deutsche IT-Konzerne mit Security-Strategie

    Etablierte deutsche IT-Strategen, die ihr Security-Portfolio durch gezielte Zukäufe ausbauen.

    Managed Service Provider mit Security-Ausbau

    Größere MSPs, die Cybersecurity als integralen Service in ihr Portfolio aufnehmen wollen.

    Zentrale Bewertungsfaktoren in Cybersecurity-M&A

    Käufer fokussieren konsequent auf Recurring-Anteil, Zertifizierungen und Spezialisten-Tiefe. Ein MSSP mit etablierten SOC-Verträgen und mehreren OSCP- oder CISSP-Spezialisten wird grundlegend anders bewertet als eine projekt-getriebene Pentest-Boutique mit Einzel-Spezialisten.

    Compliance-Expertise zu NIS2, DORA und branchen-spezifischen Frameworks wirkt zusätzlich stark auf das Multiple. Käufer wollen sehen, dass der Anbieter regulatorische Compliance-Programme bei Kunden über mehrere Jahre begleiten kann.

    Was Käufer prüfen

    • Anteil wiederkehrender Service-Umsätze (SOC, MDR, GRC)
    • Zertifizierungen des Unternehmens (BSI, ISO 27001, TISAX)
    • Individuelle Zertifizierungen der Spezialisten (OSCP, CISSP, CISA)
    • Vertragslaufzeiten und Kunden-Konzentration
    • Branchen-Spezialisierungen (Healthcare, Finance, KRITIS)
    • Tiefe der NIS2- und DORA-Kompetenz

    Sub-Segmente, die wir abdecken

    FISART begleitet Cybersecurity-Anbieter in jeder Spielart. Käufergruppen und Bewertungs-Bandbreite unterscheiden sich klar nach Service-Linie.

    SOC- und MDR-Provider (Managed Detection and Response)
    Pentest- und Red-Team-Spezialisten
    GRC- und Compliance-Beratung mit NIS2- und DORA-Fokus
    IAM- und Zugangsmanagement-Spezialisten
    Cyber-Forensik und Incident-Response-Teams
    KRITIS-spezialisierte Security-Beratung

    Ist Ihr Cybersecurity-Unternehmen ein Fit

    FISART arbeitet typischerweise mit Cybersecurity-Anbietern, die einen belastbaren Recurring-Anteil und mehrere zertifizierte Spezialisten aufweisen. Frühe Vorbereitung verbessert das Ergebnis spürbar.

    Wir arbeiten mit Cybersecurity-Anbietern, die

    • einen Jahresumsatz ab etwa 1,5 Millionen Euro aufweisen
    • mindestens 40 Prozent Recurring-Service-Umsatz erreichen
    • über mehrere zertifizierte Spezialisten unterhalb der Inhaber-Ebene verfügen
    • Unternehmens-Zertifizierungen wie ISO 27001 oder TISAX halten
    • den Verkauf vertraulich und strategisch führen wollen

    Häufige Fragen zum Verkauf eines Cybersecurity-Unternehmens

    Direkte Antworten zu Cybersecurity-Bewertung, NIS2-Druck und den operativen Themen, die Käufer in der Diligence prüfen.

    Drei strukturelle Faktoren wirken parallel. Erstens NIS2 als EU-weite Verpflichtung für tausende Unternehmen, die spezialisierte Security-Kompetenz benötigen und am Markt schwer finden. Zweitens DORA für den gesamten Finanzsektor, das die Compliance-Nachfrage explodieren lässt. Drittens der akute Fachkräftemangel im Security-Bereich, der organisches Wachstum für Anbieter strukturell limitiert. Zusammen führen diese Faktoren zu Bewertungen, die häufig im zehn- bis fünfzehnfachen EBITDA-Bereich liegen, bei Pure-Play-Cybersecurity-Anbietern mit hohem Recurring-Anteil auch deutlich darüber.

    Sehr wichtig, weil sie die tatsächliche operative Kompetenz belegen. Käufer zählen oft die Anzahl der OSCP-, CISSP-, CISA-, CEH- oder branchenspezifischer Zertifizierungen im Team und ziehen das in die Bewertung ein. Ein Anbieter mit zehn OSCP-zertifizierten Penetration-Testern bekommt deutlich höhere Bewertungen als einer mit nur dem Inhaber als Zertifizierungsträger. Käufer prüfen auch, ob die Zertifizierungen aktuell und gültig sind und ob ein Schulungs- und Retention-Programm dahintersteht.

    Extrem wichtig, weil NIS2 für tausende deutsche Unternehmen ab 50 Mitarbeitern oder 10 Millionen Euro Umsatz in vielen Sektoren ab 2024 verpflichtend wurde und die Implementierung mehrere Jahre dauert. Cybersecurity-Anbieter mit dokumentierter NIS2-Kompetenz haben strukturell hohe Auftragspipeline. Käufer bewerten NIS2-Expertise sehr hoch, weil sie planbare Compliance-Mandate über mehrere Jahre erzeugt. Sinnvoll ist, die NIS2-Erfahrung vor dem Verkauf in dokumentierten Case Studies sichtbar zu machen.

    SOC-Mitarbeiter und Security-Spezialisten sind der zentrale Wertträger im Cybersecurity-Verkauf. Käufer haben extrem starkes Interesse, sie zu halten, weil sie am Markt fast unmöglich neu zu finden sind. Übliche Mechanismen: Long-term-Incentive-Programme über drei bis fünf Jahre, bessere Vergütungs-Strukturen nach dem Verkauf, Earn-out-Beteiligungen für Schlüssel-Spezialisten, Beförderungs-Pfade in die größere Plattform-Struktur. FISART plant die Kommunikation an die Schlüssel-Spezialisten gemeinsam mit Ihnen.

    Vertraulichkeit ist im Cybersecurity-Geschäft besonders sensibel, weil sowohl Spezialisten-Talente als auch sicherheitskritische Kunden sehr schnell verunsichert reagieren können. FISART führt jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Firmennamen, lässt jeden Interessenten vor weiteren Informationen eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnen und stuft die Informations-Freigabe in mehrere Tiefenebenen. Kundennamen (besonders KRITIS-Kunden), Zertifizierungs-Listen und Mitarbeiter-Strukturen fließen erst spät und nur an wenige ernsthafte Käufer.

    Üblich sind Übergabezeiträume von drei bis fünf Jahren, in denen Sie als Inhaber operativ weiter mitarbeiten und die wichtigsten Kunden-, Spezialisten- und Compliance-Beziehungen begleiten. Earn-out-Komponenten koppeln einen Teil des Kaufpreises an Recurring-Umsatz-Stabilität und Spezialisten-Bindung in dieser Phase. Im Cybersecurity-Markt sind längere Übergaben üblich, weil Vertrauen und Spezialisten-Bindung zentral sind und schnell verloren gehen können.

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