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    Gesundheit und Pflege

    Tierarztpraxen und Tierkliniken verkaufen

    Der deutsche Veterinärmarkt erlebt seit etwa 2019 eine massive Konsolidierungswelle. Internationale Gruppen wie IVC Evidensia, AniCura, VetPartners, Mars Petcare und Evidensia bauen über systematische Zukäufe regionale Versorgungsplattformen auf. Wer heute verkauft, trifft auf einen der aktivsten M&A-Märkte im deutschen Gesundheitswesen.

    Die Bewertungen für etablierte Praxen und insbesondere Tierkliniken liegen deutlich über dem, was Inhaber noch vor wenigen Jahren für realistisch hielten. Wir begleiten Tierärzte durch den gesamten Verkaufsprozess und sorgen für eine Strukturierung, die Ihre veterinärmedizinische Identität und Ihr Team schützt.

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    6 bis 12x EBITDA

    10+ aktive Käufer

    6 bis 9 Monate

    200+ Käufe pro Jahr in DACH

    Warum dieser Markt gerade jetzt zählt

    Der Heimtier-Boom der letzten Jahre hat die Zahl der Hunde, Katzen und Kleintiere in deutschen Haushalten deutlich erhöht und sorgt für strukturelles Wachstum der Nachfrage nach veterinärmedizinischer Versorgung.

    Tierhalter sind heute bereit, deutlich mehr für hochwertige Tiermedizin auszugeben. MRT, CT, Onkologie und spezialisierte chirurgische Eingriffe sind zu etablierten Versorgungsstandards geworden und treiben die Praxisumsätze auf Niveaus, die vor zehn Jahren noch undenkbar waren.

    Internationale Veterinärketten werden von großen Private-Equity-Investoren wie EQT, Nordic Capital und BC Partners getragen und müssen das eingesammelte Kapital in DACH-Wachstum übersetzen. Aktive Käufer mit klarem Mandat treffen auf einen begrenzten Pool an verkaufsbereiten Strukturen.

    Gleichzeitig steigt der demografische Druck auf Praxisinhaber. Viele Tierärzte zwischen 50 und 65 stehen vor der Frage nach Nachfolge oder Plattform-Anschluss und finden in der aktuellen Marktlage ein seltenes Fenster mit hoher Käuferdichte.

    Was Käufer prüfen

    • EBITDA-Marge und Profitabilität
    • 24/7-Notdienst-Fähigkeit
    • OP- und Diagnostik-Infrastruktur (MRT, CT, Endoskopie)
    • Behandler-Team und Bindungssituation
    • Patientenstamm und Mehrtierhalter-Anteil
    • Standortqualität und Einzugsgebiet

    Wer kauft Tierarztpraxen und Tierkliniken

    Die Käuferlandschaft ist international geprägt und hoch aktiv.

    Internationale Veterinärketten

    IVC Evidensia, AniCura, VetPartners und Mars Petcare kaufen kontinuierlich Praxen und Kliniken zu, um dichte regionale Plattformen zu bauen.

    PE-backed Plattformen

    Investoren-getragene Strukturen mit klarem DACH-Fokus, definierten Multiples und Buy-and-Build-Strategie.

    Regionale Verbünde

    Etablierte Tierkliniken mit eigener Buy-and-Build-Strategie, die durch Zukäufe Versorgungsdichte und Skaleneffekte aufbauen.

    Strategische Käufer

    Spezialisierte Anbieter in Pferdemedizin, Reptilien und Exoten mit fachlichem Schwerpunkt und gezieltem Zukaufprogramm.

    Was Ihre Tierarztpraxis wirklich wert ist

    Multiples für Tierkliniken liegen typischerweise zwischen 8 und 12x EBITDA, für mittelgroße Praxen zwischen 6 und 8x. Strukturen mit Plattform-Charakter erzielen klare Aufschläge.

    24/7-Notdienst, OP-Infrastruktur und Spezialisierungen sind die wichtigsten Werttreiber. Sie kombinieren hohe Behandlungstiefe mit stabilen Patientenströmen und sind für Plattform-Käufer sofort integrierbar.

    Wir übersetzen Ihre operativen Kennzahlen in ein normalisiertes EBITDA und positionieren Ihre Struktur entlang der Faktoren, die das Multiple tatsächlich verschieben.

    Bewertungsrelevante Faktoren

    • EBITDA-Marge und Profitabilität
    • 24/7-Notdienst-Fähigkeit
    • OP- und Diagnostik-Infrastruktur (MRT, CT, Endoskopie)
    • Behandler-Team und Bindungssituation
    • Patientenstamm und Mehrtierhalter-Anteil
    • Standortqualität und Einzugsgebiet

    Welche Segmente besonders gefragt sind

    Käufer priorisieren Strukturen mit Behandlungstiefe und stabilen Patientenströmen.

    Tierkliniken mit 24/7-Notdienst
    Praxen mit MRT, CT oder spezialisierter Diagnostik
    Pferdekliniken und Großtierpraxen mit OP
    Spezialpraxen für Kardiologie, Onkologie, Orthopädie
    Praxen in Ballungsräumen mit Mehrtierhalter-Kundschaft
    Verbünde mit mehreren Standorten

    Wann der Verkauf für Sie sinnvoll ist

    FISART arbeitet typischerweise mit Praxen und Kliniken, die operative Substanz, ein eingespieltes Team und tragfähige Spezialisierung aufweisen.

    Wir arbeiten mit Praxen und Kliniken, bei denen

    • Sie führen eine Praxis oder Tierklinik mit über 800.000 Euro Jahresumsatz.
    • Sie haben mindestens ein etabliertes Mehr-Tierarzt-Team.
    • Sie verfügen über relevante Infrastruktur (OP, Diagnostik, Notdienst).
    • Sie denken über Nachfolge, Wachstumspartner oder Teilexit nach.
    • Sie wünschen sich Klarheit über Ihren Marktwert und passende Käufer.

    Häufige Fragen

    Direkte Antworten zu Bewertung, Strukturierung und Prozess.

    Die Bundes-Tierärzteordnung und die Berufsordnungen der Landestierärztekammern stellen klare Anforderungen an die fachliche Weisungsfreiheit der praktizierenden Tierärzte. Käufer strukturieren ihre Übernahmen so, dass die tierärztliche Leitung formell verantwortlich bleibt und die wirtschaftliche Steuerung über die Trägergesellschaft erfolgt.

    Ja. Anstellungsverträge über drei bis fünf Jahre nach Closing sind der Standard. Sie behandeln weiter Ihre Patienten und behalten die fachliche Leitung, geben aber die unternehmerische Verantwortung an den Käufer ab. Arbeitszeit, Vergütung und Verantwortungsumfang werden im Anstellungsvertrag klar geregelt.

    Mitarbeiter werden im Rahmen des Betriebsübergangs nach Paragraf 613a BGB übernommen. Bestehende Arbeitsverträge laufen unverändert weiter. Veterinärketten haben ein hohes Interesse daran, das eingespielte Team zu halten, weil operative Kontinuität für Patientenbindung und Notdienstfähigkeit entscheidend ist.

    Wir führen jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Praxisnamen. Detailinformationen erhalten Käufer erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung und in gestaffelten Tiefenebenen. Team und Tierhalter erfahren in aller Regel erst nach Signing von der Transaktion.

    Bewertet wird primär auf Basis eines EBITDA-Multiples. Für Tierkliniken mit 24/7-Notdienst und spezialisierter Infrastruktur liegen die Multiples typischerweise bei acht bis zwölf, für mittelgroße Praxen bei sechs bis acht. Reine Sprechstundenpraxen ohne OP- oder Diagnostik-Tiefe liegen am unteren Ende der Spanne.

    Die berufsrechtlichen Notdienst-Pflichten der Landestierärztekammern bestehen unabhängig vom Eigentümer fort. Käufer mit eigener 24/7-Infrastruktur entlasten die Praxis in vielen Fällen über Konzern-Notdienstmodelle, die wirtschaftliche und persönliche Belastung der Inhaber sinkt spürbar.

    Sprechen Sie mit uns über Ihre Praxis oder Klinik

    Eine kostenlose Erstanalyse Ihrer Struktur und der für Sie relevanten Käufer gibt Ihnen Klarheit über Ihren Marktwert und Ihre Optionen.

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