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    Gesundheit und Pflege

    Pflegedienste und ambulante Pflege verkaufen

    Der ambulante Pflegemarkt in Deutschland ist von hoher Nachfrage und gleichzeitiger Fragmentierung geprägt. Konzerne wie Korian, Alloheim, Argentum, Linimed und Deutsche Fachpflege wachsen über Zukäufe, ergänzt durch zahlreiche regionale Plattformen und PE-backed Konsolidierer.

    Inhabergeführte Pflegedienste mit stabilem Personalstamm, klarem Versorgungsschwerpunkt und etablierten Pflegekassen-Verträgen finden heute strukturierte Käufer. Wir kennen die Bewertungslogik und entwickeln für Ihre Situation den passenden Verkaufsweg.

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    5 bis 8x EBITDA

    15+ aktive Käufer

    6 bis 9 Monate

    15.000+ ambulante Dienste in DACH

    Warum dieser Markt gerade jetzt zählt

    Die demografische Welle in Deutschland sorgt für strukturell wachsenden Pflegebedarf über die nächsten Jahrzehnte. Schätzungen gehen davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2035 deutlich steigen wird, getragen vor allem von der ambulanten Versorgung.

    Personalmangel ist der zentrale strategische Engpass aller Käufer. Wer organisch wachsen will, scheitert an der Verfügbarkeit von Pflegefachkräften. Übernahmen etablierter Pflegedienste mit eingespieltem Team sind daher der schnellste und sicherste Weg zur Skalierung.

    Die regulatorische Komplexität rund um SGB XI, Pflegekassen-Verträge, Mindestlohn in der Pflege und MDK-Prüfungen schreckt kleinere Inhaber zunehmend ab. Plattformen mit professionellen Strukturen können diese Last bündeln und schaffen damit Wert für übernommene Strukturen.

    Insbesondere die außerklinische Intensivpflege zieht starkes Private-Equity-Interesse an. Hohe Vergütungssätze, klare Versorgungsstrukturen und stabile Patientenbeziehungen machen das Segment zu einer der gefragtesten Pflege-Nischen im aktuellen M&A-Markt.

    Was Käufer prüfen

    • Anzahl betreuter Patienten und Versorgungsschwerpunkt
    • EBITDA-Marge und Profitabilität
    • Personalstamm und Fluktuationsquote
    • Pflegekassen-Verträge und Vergütungssätze
    • Spezialisierung (Intensiv, Palliativ, Demenz)
    • IT-Infrastruktur und Tourenplanung

    Wer kauft Pflegedienste

    Die Käuferlandschaft ist breit aufgestellt und hoch aktiv.

    Pflegekonzerne

    Korian, Alloheim, Argentum, Linimed und Deutsche Fachpflege wachsen über systematische Zukäufe und integrieren regionale Pflegedienste in ihre Versorgungsplattformen.

    PE-backed Plattformen

    Investoren-getragene Konsolidierer mit klarem DACH-Fokus, definierten Multiples und konsequenter Buy-and-Build-Strategie über mehrere Pflegesegmente hinweg.

    Regionale Plattformen

    Etablierte regionale Anbieter mit klarer Wachstumsstrategie nutzen Zukäufe, um Versorgungsdichte und Personalbasis in ihren Kernregionen auszubauen.

    Spezialisten für Intensivpflege

    Anbieter mit Fokus auf außerklinische Intensivversorgung und Beatmungspflege übernehmen gezielt Strukturen mit hoher fachlicher Tiefe und etablierter 1:1-Versorgung.

    Was Ihr Pflegedienst wirklich wert ist

    Multiples für ambulante Pflegedienste liegen zwischen 5 und 8x EBITDA, mit höheren Werten für Intensivpflege und spezialisierte Anbieter. Reine Grundpflege ohne Spezialisierung wird eher am unteren Ende der Spanne bewertet.

    Personalbindung, Versorgungsschwerpunkt und Verträge mit den Pflegekassen sind die zentralen Werttreiber. Dienste mit niedriger Fluktuation und etablierter PDL-Struktur erzielen klare Aufschläge gegenüber dem Marktdurchschnitt.

    Wir übersetzen Ihre operativen Kennzahlen in ein normalisiertes EBITDA und positionieren Ihre Struktur entlang der Faktoren, die das Multiple tatsächlich verschieben.

    Bewertungsrelevante Faktoren

    • Anzahl betreuter Patienten und Versorgungsschwerpunkt
    • EBITDA-Marge und Profitabilität
    • Personalstamm und Fluktuationsquote
    • Pflegekassen-Verträge und Vergütungssätze
    • Spezialisierung (Intensiv, Palliativ, Demenz)
    • IT-Infrastruktur und Tourenplanung

    Welche Segmente besonders gefragt sind

    Käufer priorisieren Strukturen mit Spezialisierung und stabilem Personalstamm.

    Außerklinische Intensivpflege (1:1-Versorgung)
    Spezialisierte Palliativpflege
    Ambulante Pflege mit Tagespflege-Anbindung
    Demenz-Pflege und Wohngemeinschaften
    Beatmungspflege-Anbieter
    Multi-Standort-Verbünde mit mehreren Standorten

    Wann der Verkauf für Sie sinnvoll ist

    FISART arbeitet typischerweise mit Pflegediensten, die operative Substanz, ein eingespieltes Pflegeteam und tragfähige Versorgungsschwerpunkte aufweisen.

    Wir arbeiten mit Pflegediensten, bei denen

    • Sie führen einen Pflegedienst mit über 1 Mio. Euro Jahresumsatz.
    • Sie haben einen stabilen Personalstamm und klare Versorgungsschwerpunkte.
    • Sie denken über Nachfolge, Teilexit oder Anschluss an eine Plattform nach.
    • Sie haben etablierte Pflegekassen-Verträge.
    • Sie wünschen sich Klarheit über Ihren Marktwert.

    Häufige Fragen

    Direkte Antworten zu Bewertung, Strukturierung und Prozess.

    Versorgungsverträge mit den Pflegekassen nach Paragraf 72 SGB XI sind das Fundament jedes Pflegedienstes. Bei einem Share-Deal laufen die Verträge unverändert weiter. Bei einem Asset-Deal werden die Pflegekassen frühzeitig eingebunden und übertragen die Verträge auf den Käufer. In der Praxis ist dieser Übergang Standard und gut planbar.

    Mitarbeiter werden im Rahmen des Betriebsübergangs nach Paragraf 613a BGB übernommen. Bestehende Arbeitsverträge laufen unverändert weiter. Käufer haben angesichts des Fachkräftemangels ein besonders hohes Interesse daran, das eingespielte Pflegeteam vollständig zu halten.

    Die PDL ist eine zwingende Voraussetzung für die Versorgungszulassung. Beim Verkauf wird die Position entweder vom bisherigen Inhaber für eine Übergangsphase weitergeführt oder durch eine vom Käufer gestellte Nachfolge besetzt. Wir achten in der Strukturierung darauf, dass die PDL-Frage vor Closing rechtssicher gelöst ist.

    Wir führen jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Firmennamen. Detailinformationen erhalten Käufer erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung und in gestaffelten Tiefenebenen. Mitarbeiter, Patienten und Angehörige erfahren in aller Regel erst nach Signing von der Transaktion.

    Bewertet wird primär auf Basis eines EBITDA-Multiples. Für ambulante Pflegedienste liegen die Multiples typischerweise zwischen 5 und 8x EBITDA, mit Aufschlägen für Intensivpflege, Beatmung und etablierte Multi-Standort-Strukturen. Stabilität des Personals und Versorgungstiefe sind die wichtigsten Werttreiber.

    Außerklinische Intensivpflege wird über deutlich höhere Vergütungssätze abgerechnet und erzielt entsprechend höhere Multiples als reine Grundpflege. Käufer mit Intensivpflege-Fokus zahlen für etablierte 1:1-Versorgung mit qualifiziertem Personal die obere Multiples-Spanne und integrieren diese Strukturen meist als eigenständige Geschäftseinheit.

    Sprechen Sie mit uns über Ihren Pflegedienst

    Eine kostenlose Erstanalyse Ihrer Struktur und der für Sie relevanten Käufer schafft Klarheit über Ihre Verkaufsoptionen.

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