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    Gesundheit und Pflege

    Medizintechnik-Unternehmen verkaufen

    Der deutsche Medizintechnikmarkt zählt zu den weltweit führenden Standorten für innovative Produkte und Versorgungslösungen. Strategische Käufer wie B. Braun, Drägerwerk, Sartorius, Siemens Healthineers, Karl Storz und internationale Konzerne wie Stryker, Medtronic oder Johnson and Johnson investieren aktiv in deutsche Unternehmen.

    Hinzu kommen spezialisierte PE-Investoren mit MedTech-Fokus und konsolidierende Anbieter in Sanitätsversorgung und Homecare. Wir kennen die Käuferlandschaft für die verschiedenen MedTech-Segmente und entwickeln für Ihre Situation den passenden Verkaufsweg.

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    8 bis 14x EBITDA

    25+ aktive Käufer

    7 bis 12 Monate

    MDR-konform

    Warum dieser Markt gerade jetzt zählt

    Strategische MedTech-Konzerne und PE-Investoren verfolgen ausgeprägte Buy-and-Build-Strategien. Wer in Implantaten, Diagnostik, digitalen Medizinprodukten oder spezialisierter Hilfsmittelversorgung führend werden will, kommt am Zukauf etablierter deutscher Unternehmen nicht vorbei.

    Der Sanitätshaus- und Homecare-Markt befindet sich in einer beschleunigten Konsolidierungsphase. Plattformen bauen ihre Filialnetze und Versorgungsregionen aus, gleichzeitig wächst der Druck auf kleinere Inhaber durch komplexe Krankenkassen-Verhandlungen und Hilfsmittel-Ausschreibungen.

    Die MDR und weitere regulatorische Hürden wirken als Konsolidierungstreiber. Käufer mit etablierter Regulatory-Affairs-Struktur können MDR-konforme Portfolios effizient integrieren und sind bereit, für Zielunternehmen mit vollständiger technischer Dokumentation und CE-Zertifikaten Aufschläge zu zahlen.

    Der Standortvorteil Deutschland mit seiner industriellen Tiefe, ausgeprägter F+E-Kultur und qualifizierten Fachkräften macht deutsche MedTech-Unternehmen zu bevorzugten Übernahmezielen für internationale Konzerne und Buy-and-Build-Strategen.

    Was Käufer prüfen

    • Patente, Schutzrechte und MDR-Zulassungen
    • Wiederkehrende Service- und Verbrauchsmaterial-Umsätze
    • Krankenkassen-Verträge und Hilfsmittel-Listung
    • Vertriebsstruktur und Reichweite
    • F+E-Pipeline und Innovationsgrad
    • Produktion und Lieferkette

    Wer kauft Medizintechnik-Unternehmen

    Die Käuferlandschaft reicht von globalen MedTech-Konzernen bis zu spezialisierten Homecare-Plattformen.

    Strategische MedTech-Konzerne

    B. Braun, Drägerwerk, Sartorius, Siemens Healthineers, Karl Storz sowie internationale Konzerne wie Stryker, Medtronic und Johnson and Johnson investieren aktiv in deutsche Medizintechnik-Unternehmen mit komplementärem Portfolio.

    Sanitätshaus-Konsolidierer

    Reha-Aktiv, Bandagisten-Plattformen und überregionale Homecare-Anbieter bauen ihre Filialnetze und Versorgungsregionen systematisch über Zukäufe inhabergeführter Sanitätshäuser aus.

    Healthcare-PE-Investoren

    Spezialisierte MedTech-Fonds mit klarer Buy-and-Build-Strategie suchen Plattformen und Add-ons mit IP, MDR-Zulassungen und wiederkehrenden Umsätzen im Gesundheitsmarkt.

    Homecare- und Heilmittel-Plattformen

    Konsolidierer im außerklinischen Versorgungsmarkt übernehmen Anbieter mit etablierten Krankenkassen-Verträgen und Versorgungstiefe in Stomaversorgung, Wundversorgung und Inkontinenz.

    Was Ihr Medizintechnik-Unternehmen wirklich wert ist

    Multiples variieren stark nach Segment: Hersteller mit IP und MDR-Zulassungen erreichen 10 bis 14x EBITDA, Sanitätshäuser und Homecare-Anbieter liegen bei 6 bis 9x. Digitale Medizinprodukte mit DiGA-Listung und hoher Skalierung werden in Einzelfällen über Umsatz-Multiples bewertet.

    IP-Portfolio, regulatorische Zulassungen und wiederkehrende Umsätze aus Service und Verbrauchsmaterialien sind die wichtigsten Werttreiber. Käufer honorieren etablierte Krankenkassen-Verträge, Hilfsmittel-Listungen und eine reife F+E-Pipeline mit klaren Aufschlägen.

    Wir übersetzen Ihre operativen Kennzahlen in ein normalisiertes EBITDA und positionieren Ihr Unternehmen entlang der Faktoren, die das Multiple in Ihrem Segment tatsächlich verschieben.

    Bewertungsrelevante Faktoren

    • Patente, Schutzrechte und MDR-Zulassungen
    • Wiederkehrende Service- und Verbrauchsmaterial-Umsätze
    • Krankenkassen-Verträge und Hilfsmittel-Listung
    • Vertriebsstruktur und Reichweite
    • F+E-Pipeline und Innovationsgrad
    • Produktion und Lieferkette

    Welche Segmente besonders gefragt sind

    Käufer priorisieren Segmente mit IP, regulatorischer Tiefe oder etablierter Versorgungsstruktur.

    Implantate und chirurgische Instrumente
    Diagnostik-Hersteller und Labortechnik
    Sanitätshausketten und Hilfsmittelversorger
    Homecare-Anbieter (Stomaversorgung, Wundversorgung, Inkontinenz)
    Hilfsmittel mit Krankenkassen-Vertragsbindung
    Digitale Medizinprodukte und DiGA-Anbieter

    Wann der Verkauf für Sie sinnvoll ist

    FISART arbeitet typischerweise mit Medizintechnik-Unternehmen, die operative Substanz, regulatorische Reife und tragfähige Marktpositionen aufweisen.

    Wir arbeiten mit Unternehmen, bei denen

    • Sie führen ein Unternehmen mit über 3 Mio. Euro Jahresumsatz.
    • Sie haben relevante Schutzrechte, MDR-Zulassungen oder Krankenkassen-Verträge.
    • Sie denken über Nachfolge, Wachstumspartner oder strategischen Exit nach.
    • Sie haben eine etablierte Vertriebs- und Produktionsstruktur.
    • Sie wünschen sich Klarheit über Ihren Marktwert und passende Käufer.

    Häufige Fragen

    Direkte Antworten zu Bewertung, Strukturierung und Prozess.

    Die MDR-Konformität ist für strategische und institutionelle Käufer eine zwingende Voraussetzung. Vollständige technische Dokumentation, gültige CE-Zertifikate über benannte Stellen und nachvollziehbare Post-Market-Surveillance-Prozesse entscheiden darüber, ob ein Unternehmen überhaupt in einen strukturierten Verkaufsprozess gehen kann. Lücken in der MDR-Dokumentation führen zu Kaufpreisabschlägen oder zum Abbruch der Due Diligence.

    Patente, Gebrauchsmuster, Marken und proprietäre Fertigungs-Know-how werden im Rahmen einer IP Due Diligence separat geprüft und bewertet. Käufer honorieren erteilte und durchsetzbare Schutzrechte mit klaren Aufschlägen auf das EBITDA-Multiple, insbesondere wenn die Schutzrechte in Kernmärkten erteilt sind und über die nächsten Jahre stabile Laufzeiten haben.

    Versorgungsverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen laufen bei einem Share-Deal in der Regel unverändert weiter. Bei einem Asset-Deal werden die Vertragspartner frühzeitig eingebunden und die Verträge auf den Käufer übertragen. Hilfsmittel-Listungen und Präqualifizierungen sind dabei einer der wichtigsten Werttreiber und werden in der Strukturierung gezielt abgesichert.

    Internationale MedTech-Konzerne wie Stryker, Medtronic oder Johnson and Johnson übernehmen deutsche Zielunternehmen typischerweise als eigenständige Geschäftseinheit und halten den deutschen Standort, F+E und Produktion bewusst aufrecht. Standortgarantien und Investitionszusagen lassen sich im Rahmen der Verhandlung verbindlich verankern.

    Mitarbeiter werden im Rahmen des Betriebsübergangs nach Paragraf 613a BGB übernommen. Käufer haben angesichts des Fachkräftemangels in F+E, Regulatory Affairs und qualifizierter Produktion ein hohes Interesse daran, eingespielte Teams vollständig zu halten und langfristig zu binden.

    Bewertet wird primär über ein EBITDA-Multiple. Hersteller mit IP und MDR-Zulassungen erreichen 10 bis 14x EBITDA, Sanitätshäuser und Homecare-Anbieter liegen typischerweise bei 6 bis 9x. Ergänzend werden bei stark wachsenden Unternehmen Umsatz-Multiples herangezogen, etwa bei DiGA-Anbietern und digitalen Medizinprodukten mit hoher Skalierung.

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    Eine kostenlose Erstanalyse Ihrer Struktur und der für Sie relevanten Käufer schafft Klarheit über Ihren Marktwert und Ihre Optionen.

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