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    Gesundheit und Pflege

    Hausarztpraxen und allgemeinmedizinische MVZ verkaufen

    Der Hausärztemangel in Deutschland öffnet einen Markt, der vor wenigen Jahren als wenig konsolidierungsfähig galt. MVZ-Konsolidierer wie Avi Medical, GesundheitsZentrum, MEDICOVER und regionale Klinikträger investieren aktiv in hausärztliche Versorgungsstrukturen und bauen Plattformen auf.

    Wer eine etablierte Hausarztpraxis mit modernem Praxismanagement, jungem Team oder mehreren Sitzen führt, hat heute echte Verkaufsoptionen jenseits der klassischen Einzelnachfolge. Wir zeigen Ihnen, welche Käufergruppen für Ihre Struktur in Frage kommen und welche Bewertung realistisch ist.

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    4 bis 6x EBITDA

    15+ aktive Käufer

    6 bis 9 Monate

    KV-konform

    Warum dieser Markt gerade jetzt zählt

    Der Hausärztemangel ist die zentrale gesundheitspolitische Herausforderung der nächsten Dekade. Über 30 Prozent der niedergelassenen Hausärzte in Deutschland sind über 60 Jahre alt und stehen vor der Übergabe ihrer Praxis. Klassische Einzelnachfolge scheitert immer häufiger an fehlenden Nachfolgern.

    Für Investoren ist der wiederkehrende Patientenkontakt das entscheidende Argument. Hausarztpraxen erzeugen stabile, hochfrequente und sehr planbare Behandlungsvolumina, die sich als Cashflow-Basis für skalierbare MVZ-Plattformen eignen.

    Digital-Health-Plattformen und Telemedizin-Anbieter integrieren hausärztliche Versorgung aktiv in ihre Angebote und kaufen gezielt Praxen zu, um Versorgungsnetze und KV-Sitze in attraktiven Regionen zu sichern.

    Die regulatorische Lage rund um Investoren-MVZ bleibt politisch in Diskussion, ist heute aber stabil. Klinikträger-Beteiligungen sind etabliert und schaffen einen zusätzlichen, regional verankerten Käuferpool für hausärztliche Strukturen.

    Was Käufer prüfen

    • Anzahl KV-Sitze und Versorgungsstatus
    • Patientenstamm und Kontaktzahlen
    • Junges Team und Nachfolgeperspektive
    • Digitalisierungsgrad und Telemedizin
    • MVZ-Struktur und Trägerfähigkeit
    • Standortqualität und Einzugsgebiet

    Wer kauft Hausarztpraxen und allgemeinmedizinische MVZ

    Die Käuferlandschaft hat sich in den letzten Jahren breit aufgestellt.

    MVZ-Konsolidierer

    Avi Medical, GesundheitsZentrum, MEDICOVER und regionale Plattformen, die hausärztliche Standorte gezielt zukaufen.

    Klinikträger

    Krankenhäuser mit MVZ-Tochter, die ambulante Versorgung ausbauen und Patientenströme an ihre stationären Strukturen anbinden.

    PE-backed Plattformen

    Investoren-getragene Strukturen mit klarer Wachstumsstrategie, definierten Multiples und Integrationspfaden.

    Strategische Praxisverbünde

    Etablierte regionale Verbünde mit Skalierungsambitionen, die durch Zukäufe Versorgungsdichte aufbauen.

    Was Ihre Hausarztpraxis wirklich wert ist

    Multiples liegen typischerweise zwischen 4 und 6x EBITDA, mit Plattform-Premium bei mehreren Sitzen und etablierten MVZ-Strukturen.

    KV-Bezirk und Versorgungsgrad sind wesentliche Werttreiber. Sitze in unterversorgten oder drohend unterversorgten Regionen erzielen klare Aufschläge, weil sie für Käufer strategisch besonders wertvoll sind.

    Wir übersetzen Ihre operativen Kennzahlen in ein normalisiertes EBITDA und positionieren Ihre Struktur entlang der Faktoren, die das Multiple tatsächlich verschieben.

    Bewertungsrelevante Faktoren

    • Anzahl KV-Sitze und Versorgungsstatus
    • Patientenstamm und Kontaktzahlen
    • Junges Team und Nachfolgeperspektive
    • Digitalisierungsgrad und Telemedizin
    • MVZ-Struktur und Trägerfähigkeit
    • Standortqualität und Einzugsgebiet

    Welche Segmente besonders gefragt sind

    Käufer priorisieren Strukturen mit Skalierungspotenzial und stabilem Team.

    Mehrsitzige Hausarztpraxen
    Hausärztliche MVZ in Ballungsräumen
    Praxen mit DMP-Schwerpunkten (Diabetes, KHK, Asthma)
    Praxen mit hohem Anteil Selektivverträge
    Junge Praxen mit moderner Digitalisierung
    Versorgungsplattformen mit Telemedizin-Anbindung

    Wann der Verkauf für Sie sinnvoll ist

    FISART arbeitet typischerweise mit hausärztlichen Strukturen, die operative Substanz und klare Skalierungslogik aufweisen.

    Wir arbeiten mit Praxen und MVZ, bei denen

    • Sie führen eine Praxis oder ein hausärztliches MVZ mit über 500.000 Euro Jahresumsatz.
    • Sie haben mindestens zwei KV-Sitze oder ein etabliertes Mehr-Behandler-Team.
    • Sie denken über Nachfolge, Teilexit oder Anschluss an eine Plattform nach.
    • Ihre Praxis ist MVZ-fähig oder bereits als MVZ organisiert.
    • Sie wünschen sich Klarheit über Ihre realistischen Verkaufsoptionen.

    Häufige Fragen

    Direkte Antworten zu Bewertung, Strukturierung und Prozess.

    Der Vertragsarztsitz wird im Rahmen eines Nachbesetzungsverfahrens vor dem Zulassungsausschuss übertragen. Bei MVZ-Strukturen kann der Sitz in die MVZ-Trägergesellschaft eingebracht werden und der Käufer übernimmt diese Gesellschaft. Wir koordinieren den Ablauf mit Ihrem Berater und der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung.

    Nicht zwingend. Eine MVZ-Gründung vor dem Verkauf erhöht in vielen Fällen den realisierbaren Preis, weil Plattform-Käufer auf MVZ-Strukturen ausgerichtet sind. Wir prüfen mit Ihnen, ob eine Umwandlung sinnvoll ist und ob sie sich im Zeitrahmen Ihrer Verkaufsplanung umsetzen lässt.

    Klinikträger erwerben hausärztliche Strukturen über ihre MVZ-Tochter und integrieren sie in regionale Versorgungsnetzwerke. Operativ bleibt die Praxis in aller Regel eigenständig, das ärztliche Team wird angestellt und der Klinikträger übernimmt die kaufmännische und administrative Steuerung.

    Wir führen jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Praxisnamen. Detailinformationen erhalten Käufer erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung und in gestaffelten Tiefenebenen. Team und Patienten erfahren in aller Regel erst nach Signing von der Transaktion.

    Ja. Anstellungsverträge über drei bis fünf Jahre nach Closing sind der Standard. Sie behandeln weiter Ihre Patienten, geben aber die unternehmerische Verantwortung an den Käufer ab. Arbeitszeit, Vergütung und Verantwortungsumfang werden im Anstellungsvertrag klar geregelt.

    Bewertet wird primär auf Basis eines EBITDA-Multiples. Typische Spannen liegen bei vier bis sechs mal EBITDA, mit Plattform-Premium bei mehreren Sitzen und MVZ-Strukturen. Klassische Praxisbewertungsverfahren der Ärztekammer bilden den heutigen Marktwert in aller Regel deutlich zu niedrig ab.

    Sprechen Sie mit uns über Ihre Praxis

    Eine kostenlose Erstanalyse Ihrer Struktur und der für Sie passenden Käufer schafft Klarheit über Ihre Optionen.

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