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    Gesundheit und Pflege

    Augenärztliche MVZ und Praxen verkaufen

    Der Markt für augenärztliche Versorgungsstrukturen in Deutschland konsolidiert sich seit Jahren stark. MVZ-Ketten wie Veonet, Sanoptis, Artemis und Ober Scharrer wachsen über gezielte Zukäufe einzelner Praxen und kleinerer Verbünde. Wer heute verkauft, trifft auf einen aktiv kaufenden Markt mit klaren Bewertungsmaßstäben und definierten Integrationspfaden.

    Die Bewertungen liegen für etablierte Standorte mit operativer Substanz deutlich über dem klassischen Praxiswert nach Ärztekammer-Methodik. Wir begleiten Inhaber durch den gesamten Prozess von der ersten indikativen Einschätzung bis zur Unterschrift unter dem Kaufvertrag und sorgen dafür, dass die Strukturierung nach 90c Ärzte-ZV sauber sitzt.

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    6 bis 9x EBITDA

    20+ aktive Käufer

    6 bis 9 Monate

    90c-konform

    Warum dieser Markt gerade jetzt zählt

    Die demografische Entwicklung treibt die Nachfrage nach augenärztlicher Versorgung nachhaltig. Katarakt, Glaukom, AMD und IVOM-Behandlungen wachsen mit jeder Jahreskohorte und sichern dem Segment ein langfristiges Volumenfundament.

    MVZ-Ketten haben über die letzten Jahre erhebliches Kapital von Private-Equity-Investoren wie Nordic Capital, PAI Partners und Ergon eingesammelt und müssen dieses Kapital in Wachstum übersetzen. Aktive Käufer mit klarem Mandat treffen aktuell auf einen begrenzten Pool an verkaufsbereiten Strukturen.

    Bewertungsspannen für Plattform-Standorte liegen aktuell bei sechs bis neun mal EBITDA, einzelne strategische Sondersituationen erreichen zehn mal und mehr. Diese Niveaus sind das Ergebnis hoher Käuferdichte und etablierten Bewertungsverständnisses.

    Wer in den nächsten 24 bis 36 Monaten verkauft, profitiert von einem Markt mit hoher Käuferdichte, definierten Integrationspfaden und einer Bewertungslogik, die operative Substanz konsequent honoriert.

    Was Käufer prüfen

    • OP-Infrastruktur und ambulanter Operations-Anteil
    • Anteil Selektivverträge und IGeL-Umsatz
    • Patientenstamm und Wiederbesuchsrate
    • Ärztliche Verfügbarkeit und Nachfolgeperspektive
    • MVZ-Struktur und Trägerschaft nach 90c
    • Standortqualität und regionale Marktposition

    Wer kauft augenärztliche MVZ und Praxen

    Die Käuferlandschaft ist hoch aktiv und fokussiert auf operativ substanzielle Standorte.

    MVZ-Ketten und Konsolidierer

    Veonet, Sanoptis, Artemis, Ober Scharrer, Iaso. Kaufen sowohl Einzelstandorte als auch regionale Verbünde.

    Private-Equity-backed Plattformen

    Häufig hinter den großen Ketten stehen PE-Investoren mit klaren Wachstumsplänen und definierten Investitionshorizonten.

    Regionale Strategen

    Etablierte MVZ in einer Region, die durch Zukäufe eigene Versorgungsdichte aufbauen.

    Ärztliche Nachfolger mit Investor

    Junge Augenärzte, die mit Family-Office- oder PE-Unterstützung ihre erste eigene Struktur aufbauen.

    Was Ihr augenärztliches MVZ wirklich wert ist

    EBITDA-Multiples sind der zentrale Bewertungsmaßstab und deutlich relevanter als reine Umsatzmultiples oder klassische Praxisbewertungsverfahren der Ärztekammer.

    Standorte mit eigenem OP-Zentrum, hohem IVOM-Anteil oder ambulanter Katarakt-Versorgung erzielen die höchsten Multiples. Sie kombinieren stabile Patientenströme mit erprobten Prozessen und sind für Plattform-Käufer sofort integrierbar.

    Wir übersetzen Ihre operativen Kennzahlen in ein normalisiertes EBITDA, das Käuferseite und Verkäuferseite gleichermaßen tragen, und positionieren Ihre Struktur entlang der Faktoren, die das Multiple tatsächlich verschieben.

    Bewertungsrelevante Faktoren

    • OP-Infrastruktur und ambulanter Operations-Anteil
    • Anteil Selektivverträge und IGeL-Umsatz
    • Patientenstamm und Wiederbesuchsrate
    • Ärztliche Verfügbarkeit und Nachfolgeperspektive
    • MVZ-Struktur und Trägerschaft nach 90c
    • Standortqualität und regionale Marktposition

    Welche Segmente besonders gefragt sind

    Käufer priorisieren Standorte mit klarem Behandlungsschwerpunkt und nachvollziehbarer Patienten-Logik.

    MVZ mit OP-Zentrum (Katarakt-Operationen, Refraktive Chirurgie)
    IVOM-Schwerpunktpraxen mit hoher wiederkehrender Behandlungsfrequenz
    Glaukom-Spezialisten mit stabiler Versorgungspflicht und langfristiger Patientenbindung
    Praxisverbünde mit mehreren Standorten, attraktive Plattform-Logik für Konsolidierer
    Universitätsnahe Praxen mit wissenschaftlicher Reputation und Patientenströmen
    Ländliche Versorger mit Alleinstellungsmerkmal, strategischer Wert für Ketten-Expansion

    Wann der Verkauf für Sie sinnvoll ist

    FISART arbeitet typischerweise mit augenärztlichen Strukturen, die eine klare operative Substanz und einen tragfähigen Behandlungsschwerpunkt aufweisen.

    Wir arbeiten mit Praxen und MVZ, bei denen

    • Sie führen ein MVZ oder eine Praxis mit über 1 Mio. Euro Jahresumsatz.
    • Sie haben eine eigene OP-Infrastruktur oder einen klar definierten Behandlungsschwerpunkt.
    • Sie denken über Nachfolge, Teilexit oder Wachstumspartner nach.
    • Sie haben mindestens einen zweiten angestellten Arzt im Team.
    • Ihre Struktur ist MVZ-fähig oder bereits als MVZ organisiert.

    Häufige Fragen

    Direkte Antworten zu Bewertung, Strukturierung und Prozess.

    Ein strukturierter Prozess von der ersten Bewertung bis zur Unterschrift dauert typischerweise sechs bis neun Monate. Komplexere Verbundstrukturen oder regulatorische Sonderfragen können den Zeitrahmen verlängern.

    Paragraf 90c der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte regelt die zulässigen Trägerstrukturen eines MVZ. Wir stellen sicher, dass Käufer- und Verkäuferseite eine Struktur wählen, die den Anforderungen der Kassenärztlichen Vereinigung standhält und die Zulassungen sauber überleitet.

    Bewertet wird primär auf Basis eines EBITDA-Multiples. Für etablierte Plattform-Standorte liegen die Multiples aktuell bei sechs bis neun, einzelne strategische Sondersituationen erreichen zehn und mehr. Klassische Praxisbewertungsverfahren der Ärztekammer bilden den heutigen Marktwert in aller Regel deutlich zu niedrig ab.

    Ja. Die meisten Käufer schätzen ärztliche Kontinuität sogar ausdrücklich. Üblich sind Anstellungsverträge oder Beteiligungsmodelle über drei bis fünf Jahre nach Closing, mit klaren Regelungen zu Arbeitszeit und operativer Verantwortung.

    Mitarbeiter werden im Rahmen des Betriebsübergangs nach Paragraf 613a BGB übernommen. Bestehende Arbeitsverträge laufen unverändert weiter. Käufer haben in aller Regel ein hohes Interesse daran, das eingespielte Team zu halten.

    Wir führen jede Käuferansprache anonym über einen Teaser ohne Praxisnamen. Detailinformationen erhalten Käufer erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung und in mehreren gestaffelten Tiefenebenen.

    Sprechen Sie mit uns über Ihre Praxis

    Eine vertrauliche Erstanalyse Ihrer Struktur und der relevanten Käufer kostet Sie nichts und gibt Ihnen Klarheit über Ihren wahren Marktwert.

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